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Der lange Weg zum richtigen Kinderbett!

Kinderbett

Keine Frage, ich bin für Neu- und Umgestaltungen meiner Wohnräume immer gern zu haben. Ganz weit vorn bei den innenarchitektonischen Maßnahmen sind die Kinderzimmer. Gegen diese zwei heiligen Räume sind Küche, Wohn-, Ess- und Schlafzimmer geradezu lächerlich selten neu gestaltet worden.

Es fing ganz harmlos an …

Nun muss man natürlich auch sagen, dass im späteren Verlauf des Lebens nicht annähernd die gleichen Entwicklungssprünge geschehen, wie in den – sagen wir mal – ersten 15 Jahren. Doch von vorn:

Beide Kinder nächtigten zunächst in der guten, alten Familien-Wiege, in der ich selbst auch schon meine ersten Lebensmonate verbracht hatte. Danach ging es Schlag auf Schlag.

Beide schliefen eine Weile in einem klassischen Gitterbett aus hellem Holz, bei dem man für den Ein- und Ausstieg einfach ein paar Stangen entfernen konnte.

Es folgte ein selbstgebautes Hochbett, das ich vermutlich deutlich cooler fand als die damals doch noch recht kleine Luzie.

Zwei Kinder, noch mehr Möglichkeiten …

Im nächsten Schritt – und im nächsten Zimmer (inzwischen war ihr Bruder auf der Welt) – bekam sie ein ganz schlichtes Kiefernbett. 2 m + 1 m, nicht zu hoch, wegen der Fallhöhe, mit anderen Worten: Ein stinknormales Bett.

Gleichzeitig stieg der kleine Bruder auf ein blaues Kinderbett eines bekannten, schwedischen Möbelhauses um. Maße 1,40 x 90 cm, aber ohne die uncoolen Gitterstäbe.

Es folgte ein Umzug, der junge Mann nahm sowohl Hoch- als auch blaues Kinderbett mit in sein neues Zimmer, letzteres musste dann allerdings aufgrund unkontrollierten Wachstums weichen. Wir verkauften es an einen deutlich kleineren Jungen, danach verlor sich die Spur.

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Auf dem Weg zur jungen Dame

Fräulein Luzie fühlte sich inzwischen bereit für etwas damenhafteres als das langweilige Kiefernbett. Sie wurde stolze Besitzerin eines äußerst charmanten, weißen Bettes mit den Maßen 80 cm x 2 m, dass nicht nur über zwei Schubladen und somit Stauraum verfügt, es lässt sich auch noch ausziehen und somit auf die doppelte Größe erweitern, für den Fall, das mal Besuch kommt – oder man einfach quer schlafen möchte.

Nun, dieses Bett steht heute im Gästezimmer, sie träumte plötzlich von etwas größerem und darf seither mein 1,40 x 2 m Bett in romantischem Weiß nutzen.

Der junge Herr Stroschein dagegen ist seit einiger Zeit im Besitz eines blau-weißen Bettes, das ebenfalls über eine ausziehbaren Gästeschlafplatz verfügt.

Die Betten-Zukunft ist ungewiss

Puh, ich denke, das war die Kinderbetten-Karriere bis jetzt. Allerdings – und deshalb schreibe ich all das hier gerade auf – gibt es schon wieder neue Ideen und Wünsche. Die junge Dame steht mit einem Bein bereits im Teenager-Dasein und hätte plötzlich gern wieder ein Bett, das weniger Platz in ihrem Zimmer einnimmt. Nun – wir könnten natürlich einfach das Gästebett wieder in ihr Zimmer tragen. Und für das schöne, weiße Romantik-Bett, das mal meins war, findet sich bestimmt auch Verwendung.

Es ist aber noch nicht abschließend geklärt, ob wir es uns wirklich so einfach machen. Aus Versehen habe ich kürzlich mit Lenny ein bisschen im Netz gestöbert. Und, was soll ich sagen: IHM gefiel ja spontan ein Bett in Rennwagen-Form, während ich immer noch auf die Variante Hochbett, diesmal mit Schreibtisch darunter, stehe …

Und noch toller fände er natürlich gleich ein komplett durchgestyltes Reich – Ich würde mal sagen, wir halten euch auf dem Laufenden 😉

Foto: Nicole Stroschein

2 Kommentare

  1. Michael sagt

    Hallo Nicole,

    dies ist ein wunderbarer Artikel!
    Er hat mir wirklich weitergeholfen.
    Meine Frau und ich bekommen bald unserern ersten Sohn und
    wir wollen sichergehen, dass wir das richtige Kinderbett kaufen.
    Dank deiner Hilfe, wird uns die Entscheidung deutlich einfacher fallen.

    Vielen Dank
    Michael

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