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Tipps für die Schwangerschaft – Das erste Drittel

Tipps für die Schwangerschaft

Von einer Minute auf die andere ist nichts mehr so, wie es vorher war. Mal ist es ein rosa Strich, dann wieder zwei oder ein Kreuz – jeder Schwangerschaftstest ist anders und doch zeigen sie alle in kürzester Zeit an, ob du ein Kind erwartest oder nicht. Der Besuch beim Gynäkologen bringt meistens die letzte Gewissheit.

Und dann? Damit du die 40 Wochen bis zur Geburt so angenehm wie möglich verlaufen, haben wir ein paar Tipps für die Schwangerschaft zusammengestellt.

Heute: Die ersten Wochen.

Das erste Drittel der Schwangerschaft

„Was ändert sich in meinem Leben mit einem Baby?“, „Wie wird die Familie reagieren?“ oder „Wann darf ich über die Schwangerschaft reden?“ – diese und ähnliche Fragen bewegen viele Schwangere. Oft gehen sie mit einer regelrechten Achterbahn der Gefühle einher.

Dazu kommt, dass auch der Hormonhaushalt auf den Kopf gestellt ist. Eben noch überglücklich, können schon im nächsten Moment dicke Tränen fließen. Hier hilft es meistens, mit dem Partner oder einer Freundin zu sprechen, die weiß wie du dich fühlst. Auch ein Schwangerschaftstagebuch kann hilfreich sein, wenn man nicht weiß, wohin mit den Gefühlen.

Bleierne Müdigkeit & die richtige Ernährung

Auch wenn der Bauch in den ersten Wochen noch flach ist, verändert sich der Körper, um sich auf das Baby vorzubereiten. Es gibt allerdings keinen Grund, für zwei zu essen. Der Mehrbedarf an Kalorien beträgt nur 200 kcal. Eine ausgewogene, bewusste und vitaminreiche Ernährung ist völlig ausreichend: Frisches Obst und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen




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Nicht erlaubt sind Rohmilchprodukte, rohes Fleisch, roher Fisch, z. B. als Sushi, oder Schinken – sie können gefährliche Krankheitserreger für das Ungeborene enthalten. Auch Alkohol und Zigaretten sind selbstverständlich tabu!

Kaffee und schwarzer Tee sind in Maßen erlaubt. Bleierne Müdigkeit ist im ersten Schwangerschaftsdrittel übrigens kein Grund zur Sorge. Der Körper arbeitet jetzt auf Hochtouren, damit das Kind in Ruhe heranwachsen kann. Wenn die Möglichkeit besteht, einfach hinlegen und ausruhen! Oder einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen, der belebt.

Das richtige Outfit

Erstgebärende haben in den ersten Wochen meistens noch keine Probleme mit der passenden Kleidung. Bauch und Brüste sind aber äußerst sensibel. Ratsam ist aber auch jetzt schon angenehm dehnbare Kleidung. Falls dir auf dem Weg zur Arbeit die Gerüche und Eindrücke zu viel werden, stecke dir ein Fläschchen mit einem ätherischen Öl ein, das du magst, und schnuppere immer wieder kurz daran.

Ganz üble Angelegenheit?

Die gute Nachricht: Morgenübelkeit legt sich normalerweise spätestens im zweiten Schwangerschaftsdrittel! Außerdem leiden bei weitem nicht alle Schwangeren daran. Solltest du ein Problem damit haben, lass dich möglichst morgens vor dem Aufstehen verwöhnen. Vielleicht kann dein Partner, dir einen Kamillen- oder Ingwertee zubereiten. Leichte Kleinigkeiten wie beispielsweise Zwieback oder Knäckebrot, Mandeln oder Nüsse lindern oft die Beschwerden. Ingwer beruhigt die Magenschleimhaut und Mandeln binden die Magensäure. Achtung! Ingwertee wirkt leicht Wehen fördernd, deshalb sollte er nur zu Beginn der Schwangerschaft getrunken werden! Auch Vitamin B6 kann die Übelkeit lindern.

Immer mit der Ruhe!

Schwere Taschen, weinende Geschwisterkinder und anstrengende Hausarbeiten sind nun Männersache. Das Heben und Tragen schwerer Lasten sollten Sie während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate unbedingt vermeiden, um die Gefahr einer Fehlgeburt zu minimieren. Als Faustregel gilt: Alles, was schwerer als 5 kg ist, liegen lassen!

Foto: Ramon L. Farinos / shutterstock.com

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