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Frühförderung: Mathematisches Verständnis entwickeln

Mathematisches Verständnis

Ein gutes Verständnis für Mathematik ist für jeden Menschen extrem nützlich. Es hilft gleichermaßen bei der Orientierung in der analogen wie der digitalen Welt und kann entscheidende Weichen bei der Berufswahl stellen. Viele Eltern sind deshalb sehr unglücklich darüber, wenn ihre Kinder sich im mathematischen Bereich schwer tun oder sich ganz einfach nicht dafür interessieren.

Um Kindern von Anfang an Freude an Zahlen, Mathematik und logischen Zusammenhängen zu vermitteln, ist deshalb ein möglichst natürlicher Umgang mit dem Thema wichtig. Abgesehen davon kann die Frühförderung des mathematischen Verständnisses von Kindern eine sehr sinnvolle Starthilfe sein.

Wie wichtig ist grundlegendes mathematisches Verständnis heute?

In unserer modernen digitalen Welt basieren immer mehr Vorgänge auf elementarer und auch höherer Mathematik. Schon allein daraus ergibt sich die Wichtigkeit des Themas.

Das moderne Alltagsleben und das wirtschaftliche Miteinander der Menschen erfordern heute nicht nur die Fähigkeiten zum einfachen Kopfrechnen. Mathematik beinhaltet so viel mehr als nur die Kenntnis des Satzes des Pythagoras oder die Fähigkeit, die PQ Formel verstehen zu können. Gerade im Büroalltag gehören Anwendungen wie zum Beispiel MS-Excel zum Handwerkszeug und es ist so viel einfacher, mit Programmen dieser Art zu arbeiten, wenn die Nutzer ein grundlegendes mathematisches Verständnis mitbringen. Wer Excel & Co. Beherrscht, kann sich deutlich besser im Berufsleben behaupten und wird sich in der modernen und immer schneller tickenden Welt wesentlich leichter orientieren.

Mathematik gehört zu unserem Alltag wie das Frühstück und das Abendessen. Sie steckt zum Beispiel hinter scheinbar banalen Dingen wie dem Fahrplan der Deutschen Bahn, dem Wetterbericht und nicht zuletzt in jedem Computer oder Smartphone.

Welche Grundlagen vermittelt die Schule?

Die Möglichkeiten der Schule, ein fundamentales mathematisches Verständnis vermitteln zu können, sind häufig begrenzt. Und aus diesem Grund bleibt Mathematik für viele Schüler ein lebenslanges Problemfach.

Nach Experten-Meinung weißt der Mathematikunterricht in deutschen Schulen oft folgende, gravierende Probleme auf:




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  • der Mathematikstoff ist strikt hierarchisch aufgebaut. Dies führt zwangsläufig dazu, dass Lücken vorangegangener Schuljahre sich im Laufe der Zeit immer stärker auswirken
  • das altersspezifische Abstraktionsvermögen der Schüler wird bei der Auswahl der Inhalte meistens nicht genügend berücksichtigt
  • kostenlose Unterstützungssysteme sind derzeit nur für etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler verfügbar.

Dies alles hat zur Folge, dass das private Engagement der Eltern immer wichtiger wird, wenn Kinder und Jugendliche nicht den Anschluss verlieren sollen.

Wie können Eltern ihre Kinder zusätzlich fördern und Freude an der Mathematik wecken?

Eltern sollten vor allen versuchen, die Beschäftigung mit der Mathematik von Anfang an spannend zu gestalten. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Liebe zum Thema, können Sie ihren Nachwuchs leicht dazu motivieren, sich aus eigenem Interesse mit der Mathematik zu beschäftigen. Kinder und Jugendliche denken dann eigenständig über mathematische Probleme und Fragestellungen nach und entwickeln ihr Verständnis für die Mathematik wie nebenher. Schon früh ist es deshalb sinnvoll, das Verständnis von Kindern für die Mathematik mit geeigneten Fragestellungen, Spielen, Computeranwendungen und Anregungen zu fördern.

Gerade der spielerische Umgang mit dem oftmals abstrakten Fach und das Vermitteln einer lebensnahen Mathematik, sind nach Meinung vieler Experten und Pädagogen besonders gut geeignet, fachbezogene Lernblockaden bei den Kindern zu lösen sowie Spaß und Freude am Umgang mit dem Fach Mathematik zu wecken. Je alltagsbezogener und lebensnaher die jeweiligen mathematischen Aufgabenstellungen, desto größer ist auch der Begeisterung beim Lernen und die Motivation, sich neuen Aufgaben zu widmen..

Foto: Hans Braxmeier / pixabay.com




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