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Hüftdysplasie bei Neugeborenen

Hüftdysplasie

Als Hüftdysplasie bezeichnet man eine Fehlentwicklung der Hüftgelenkpfanne, die angeboren ist.

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Der Hüftgelenkkopf findet in diesem Fall in der Hüftgelenkpfanne keinen Halt und rutscht im schwersten Fall auch aus der Pfanne heraus. Die genaue Ursache für diese mangelhafte Ausbildung ist bis dato nicht bekannt.

Anzeichen einer Hüftdysplasie

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Leidet das Neugeborene bereits an einer Hüftluxation, so ist es ihm nicht möglich, die Beine vollständig zu spreizen. Das betroffene Bein scheint zudem kürzer zu sein, außerdem erscheinen die Gesäßfalten asymmetrisch.

Zu Beginn verursacht eine Hüftdysplasie keine Beschwerden, in weiterer Folge können aber Schäden am Hüftgelenkkopf bzw. der Hüftgelenkpfanne auftreten.

Hüftdysplasie und mögliche Ursachen

Die Ursachen für das Entstehen einer Hüftdysplasie sind noch nicht genau bekannt, es bestehen aber Risikofaktoren, durch die eine Fehlbildung begünstigt wird. Dazu zählen genetische Veranlagungen, beengende Verhältnisse, die im Mutterleib beispielsweise aufgrund einer Mehrlingsschwangerschaft auftreten, sowie Missbildungen im Bereich der Füße, der Beine oder der Wirbelsäule.

Darüber hinaus kann es sein, dass das noch ungeborene Kind im Mutterleib nicht richtig liegt, was vor allem bei der Steißlage zutrifft.

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Wie erfolgt die Diagnosestellung?

Im Zuge einer Vorsorgeuntersuchung, die zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag durchgeführt wird, kann der Arzt feststellen, ob eine Hüftdysplasie vorliegt.

Bei der körperlichen Untersuchung weisen folgende Anzeichen möglicherweise auf eine Hüftdysplasie hin:

  • Glutealfaltenasymmetrie (ungleich ausgebildete Hautfalten am Oberschenkelansatz)
  • Abspreizhemmung (ein Bein lässt sich nicht so weit wie gewöhnlich abspreizen)
  • Instabiles Hüftgelenk

Für eine genaue Diagnose ist aber eine Ultraschall-Untersuchung erforderlich.

Behandlung einer Hüftdysplasie

Wenn eine Hüftdysplasie nicht behandelt wird, so kann eine Missbildung der Hüftgelenkpfanne auftreten, in weiterer Folge kann es auch zu einer Gehbehinderung kommen. Die Behandlung hängt dabei vom Schweregrad der Fehlstellung ab.

  • Bei einer leichtgradigen Hüftdysplasie wird das Neugeborene breit gewickelt und nach etwa sechs Wochen sollte die Ausreifung der Hüftgelenkpfanne erfolgt sein.
  • Bei einer höhergradigen Dysplasie erhält das Kind eine Schiene bzw. eine Spreizhose. Die Dauer der Behandlung beträgt hier etwa drei Monate und ist davon abhängig, ob sich die Hüftpfanne normal ausbildet.
  • Liegt eine Hüftluxation vor, so wird der Hüftkopf zunächst eingerenkt und anschließend in der Hüftgelenkpfanne fixiert. Danach spreizt der Arzt die Beine mithilfe eines Gipsverbandes auseinander, damit der Hüftkopf stabil bleibt. Diese Behandlung erfolgt über einen Zeitraum von vier bis zwölf Wochen, im Anschluss daran erfolgt eine Abspreizbehandlung mittels Schienen, wodurch das Kind eine Spreizhaltung einnimmt, sich sonst jedoch frei bewegen kann. Diese Therapie dauert noch weitere zwölf Wochen, sodass man bei einer Hüftluxation insgesamt mit einem Behandlungszeitraum von sieben Monaten rechnen muss.

Sind präventive Maßnahmen möglich?

Einer Hüftdysplasie kann nicht vorgebeugt werden, daher ist es notwendig, dass eine Hüftdysplasie im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung so schnell wie möglich erkannt wird. Je früher eine Therapie beginnt, desto besser stehen auch die Chancen, dass die Gelenkpfanne bzw. der Hüftkopf nicht geschädigt werden.

Hüftdysplasie

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