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Das Neugeborenen-Hörscreening: Daran erkennen Sie, dass Ihr Baby richtig hören kann

Neugeborenen-Hörscreening

Wenn Babys auf die Welt kommen, so erfreut man sich umso mehr, wenn sie erste Laute von sich geben.

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Innerhalb von einigen Tagen bis Wochen erfolgen dann bestimmte medizinische Untersuchungen, die gesetzlich vorgegeben sind. Dazu gehört auch das Neugeborenen-Hörscreening beim HNO-Arzt, das in den ersten 2 bis 4 Lebenstagen des Babys durchgeführt werden sollte.

Was passiert beim Neugeborenen-Hörscreening?

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Beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt werden in wenigen Minuten die otoakustischen Emissionen, kurz OAE, gemessen. Diese geben Aufschluss darüber, ob die äußeren Haarzellen die Schwingungen der Töne weiterleiten können und somit das Innenohr in seiner Funktion nicht beeinträchtigt ist.

In der Regel ist die Untersuchung schmerzfrei für das Baby, denn für die Messung werden bestimmte kleine Aufsätze für das Messgerät genommen, die dem Baby nicht wehtun.

Durch die zahlreichen Klicklaute, die das Gerät aussendet, kann es sein, dass Ihr Baby dies als störend empfindet. Einige Babys schlafen ruhig weiter, andere wiederum mögen es überhaupt nicht. Dies führt dazu, dass manche Eltern mehrere Anläufe beim HNO-Arzt nehmen müssen, um eine saubere OAE bei ihrem Baby zu erhalten.

Was tun, wenn der Test auffällig ist?

Erst einmal muss gesagt werden, dass eine Auffälligkeit nicht gleich eine dauerhafte Beeinträchtigung des Hörvermögens bedeutet. Oftmals befindet sich im Gehörgang noch Fruchtwasser, welches erst noch abfließen muss. Sollte es nicht von allein abfließen, so kann der HNO-Arzt nachhelfen.

In der Regel wird innerhalb einiger Tage das Baby noch einmal neu zum Neugeborenen-Hörscreening bestellt, um die Untersuchung zu wiederholen. Sollte hier wieder der Test auffällig sein, so veranlasst der HNO-Arzt eine sogenannte BERA, sprich eine Hirnstammaudiometrie. Dabei werden die Nervenreaktionen untersucht, welche die Hörreize aus dem Ohr im Gehirn verarbeiten. Diese Untersuchung ist ebenso schmerzfrei für Ihr Baby.

Sollte auch diese Untersuchung auffällig sein, so wird der HNO-Arzt über weitere Maßnahmen beraten. Häufig wird ein Cochlea-Implantat empfohlen, was dem Baby eingepflanzt wird, um ein normales Hören zu ermöglichen.

Was sollten Sie vor dem Gang zum HNO-Arzt berücksichtigen?

Stellen Sie sicher, dass Ihr Baby satt ist und schläft, denn dann verhält es sich ruhig bei der Untersuchung. Versuchen Sie, Termine so zu vereinbaren, dass Sie nicht lange mit dem Baby warten müssen. Allerdings achten bereits in den meisten Fällen die angestellten Schwestern des HNO-Artes selbst darauf.

Wann ist ein Neugeborenen-Hörscreening nicht möglich?

Sollte das Baby zum Termin nicht schlafen und sehr lebhaft sein, ist eine Messung nicht möglich. Eltern sollten dann den HNO-Arzt kurz anrufen, um eventuell einen neuen Termin zu vereinbaren.

Weitere Vorsorgeuntersuchungen für Babys

Noch mehr Infos zu Vorsorgeuntersuchungen für Babys findet ihr hier:

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