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Essen mit Kindern: So bringt Obst Spaß!

Obst - Rennapfel

Obst und Gemüse? Muss das sein?

Viele Kinder sind ebenso kreativ wie hartnäckig, wenn es darum geht, gesunde Lebensmittel zu verweigern. Einige essen nichts Grünes, andere nichts Rotes und eine kleine Gruppe hält Vitamine in jeglicher Form für schädlich. Sehr zum Ärger der besorgten Eltern.

Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass jeder zunächst einmal alles probieren sollte, bevor er es ablehnt. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass die wenigsten Kinder wirklich komplette Obst- und Gemüse-Verweigerer sind, viel mehr sind viele einfach enorm selektiv. Trotzdem finden wir es durchaus legitim, mit Tricks zu arbeiten, bevor die Sache zum K(r)ampf wird …

Das Auge isst mit!

Obst-Spieße

Obst-Spieße

Weintrauben und Kiwis, die aussehen wie Schildkröten, eine Banane die wie ein Delphin anmutet, Apfelschnitze, die zu Rennwagen werden – es gibt unglaublich viele kreative Menschen, die die tollsten Werke aus Obst zaubern. Wer sich selbst einmal als Obstkünstler versuchen möchte, findet bei Pinterest alle Ideen und Anregungen dieser Welt.

Wer nicht ganz so talentiert ist – oder einfach keine Lust hat, stundenlang an einer Wassermelone herumzuschnitzen, kann auch ganz einfach hübsche Schaschlik-Spieße aus Obst zaubern. Schnell erledigt und natürlich viel wohlschmeckender als ein normaler Apfel das jemals sein könnte 🙂

Flüssigobst als letzte Rettung

Hilft die ganze Kunst nichts, kann Flüssigobst die letzte Rettung sein. Moderne Menschen nennen das dann Smoothie und das Prinzip ist denkbar einfach:

Man nehme frisches Obst nach Wahl, optimal sind zum Beispiel:

  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Blaubeeren
  • Kiwis
  • Pfirsiche und Nektarinen
  • Melonen aller Art
  • Bananen
  • Pflaumen
  • Aprikosen
  • Weintrauben
  • Birne
  • Apfel
  • Orangen(-saft)

Dann kombiniert man die Früchtchen je nach Vorliebe und püriert sie ganz fein in einem Standmixer oder auch mit dem Pürierstab.




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Je nach Qualität des Geräts und der Klingen, ist es ratsam, auf die Beschaffenheit des Obstes zu achten. Wer nur einen Pürierstab zur Hand hat, wählt eher weiches Obst, das die Klinge nicht vor Probleme stellt. Wer einen Hochleistungsmixer zur Hand hat, muss auf solche Dinge nicht achten und kann auch struppiges Gemüse unter das liebliche Obst mischen 🙂

Der Gemüse-Trick

Möhren oder Gurke, Spinat oder Salat – sind die Obstsorten ausreichend süß und der Gemüseanteil nicht zu hoch, merken selbst die kritischsten Gemüsenörgler in der Regel nicht, wenn man ihnen das ungeliebte Grünzeug in den Smoothie mogelt.

Nötig ist das allerdings nicht wirklich: Wer regelmäßig Obst isst, muss nicht auch noch zum Verzehr von Gemüse gezwungen werden! Und letztlich sollte essen ja auch für Freude und Genuss stehen.

Wichtig ist noch, darauf zu achten, dass der Smoothie nicht zu flüssig oder zu fest wird. Je nach Geschmack kann man Wasser, Saft oder auch Milch zum pürierten Obst (und Gemüse) hinzufügen. Milch harmoniert natürlich nicht mit Zitrusfrüchten, dafür aber ganz hervorragend mit Erdbeeren, Banane oder Melone als Shake.

Hier kommen noch zwei Lieblingsrezepte aus dem Elternhandbuch-Team, aber ihr werdet sicher bald eure eigenen Favoriten entwickeln.

Erdbeer-Shake

Erdbeer-Shake

Erdbeer-Shake (2 Portionen)

  • 200 g Erdbeeren
  • 120 g Banane
  • 100 ml Milch

Alles einfach pürieren – fertig ist die täglich Portion Obst 🙂

Kiwi-Melonen-Smoothie

Kiwi-Melonen-Smoothie

Kiwi-Melonen-Smoothie

  • 2 Kiwi Früchte, ca. 150 g
  • Saft 1 Limette
  • 300 g Honigmelone
  • ein Schuss Orangensaft

(hier lässt sich problemlos auch eine Handvoll Spinat untermixen, ohne dass es auffallen würde – am besten ist Babyspinat)

Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen 🙂

Dieser Text ist unser Beitrag zur Blogparade von kinderalltag.de

Fotos: Nicole Stroschein

4 Kommentare

  1. Pingback: Schluss mit Schmakofatz - Die Zusammenfassung - Kinderalltag.de

  2. Hallo!

    Danke für den inspirierenden Beitrag zu meiner Blogparade!

    Wir haben tatsächlich einen Smoothie-Maker, der aber ein bisschen in Vergessenheit geraten ist und ziemlich weit hinten im Küchenkasten sein ungenutzes Dasein fristed. Danke für die Inspiration und die Erinnerung an das brave Küchengerät. Werde ich gleich mal rausholen und morgen zum Markt laufen um eine bunte Mischung aus frischem Obst und Gemüse zu holen 🙂
    Das Mixen geht auch viel flotter als das Schnitzen und es ist auch nicht soooo schade drum, wenn meine kleinen Gourmets gar keine Lust auf gesund haben. Zusätzlich kann man aus dem Befüllen des Mixers auch noch ganz wunderbar einen kleinen Event machen und die Kinder zusätzlich damit begeistern, dass sie an der Entstehung beteiligt waren!

    Liebe Grüße

    Andrea

  3. Pingback: Essen mit Kindern: So bringt Obst Spaß! | Heikes Projekte

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