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Druck lass nach! Was tun, wenn Kids Kopfschmerzen haben?

Kopfschmerzen bei Jugendlichen

Wenn Kinder zu Teenagern werden, verändert sich die Welt für sie dramatisch. Und häufig wird dieser Prozess von Kopfschmerzen begleitet, die verschiedene Ursachen haben können.

Untersuchungen zufolge leiden etwa 70 % der 12- bis 15-Jährigen regelmäßig unter Kopfschmerzen. Und auch meine jugendliche Mitbewohnerin (12) kann bei dem Thema mitreden.

Um das Phänomen besser zu verstehen, habe ich mir genau erzählen lassen, wie sich der Kopfschmerz bei ihr äußert, wann er auftritt und was ihr dann hilft.

Mit dem Druck wächst der Kopfschmerz

Meine Interviewpartnerin ist also 12 Jahre jung, es dauert nicht mehr lang bis zu ihrem 13. Geburtstag, dem legendären Tag, an dem sie auch offiziell ein Teenager sein wird.

Sie hatte mir in den letzten Monaten ab- und zu erzählt, dass sie unter Kopfschmerzen leidet. Ich riet ihr zu ausreichend Schlaf und frischer Luft, was einem Erwachsenen halt so in den Kopf kommt.

Nun sind die Schmerzen schon einige Wochen nicht mehr aufgetreten und sie erklärt mir: „Die Kopfschmerzen tauchen eigentlich immer auf, wenn ich großen Druck empfinde.“

Initiative Schmerzlos

Foto: BillionPhotos.com / stock.adobe.com

Hinsetzen, zurücklehnen, durchatmen!

Druck also, doch warum empfindet sie Druck? Sie ist eine gute Schülerin, scheint ihr Pensum mühelos zu schaffen. Trotzdem erklärt sie mir: „Manchmal sind meine eigenen Erwartungen so groß, dass ich mir selbst den Druck verursache.“

Zum Glück weiß sie aber auch schon ganz gut, was ihr in solchen Momenten hilft: „Trinken ist gut,“ erklärt sie mir, „und entspannen. Es hilft, wenn ich mich hinsetze, zurücklehne und durchatme, dann wird der Druck sofort weniger!“

Was für eine kluge, junge Frau, denke ich mir, und erfahre dann noch etwas, das mich doch nachdenklich stimmt: „Die Sache fing an, als du so viel gearbeitet hast und es dir nicht so gut ging,“ erklärt sie mir.

Die Familie als Gesamtkonzept

Und es stimmt: Ich hatte vor einiger Zeit einen Job, der mich viel zu viel Kraft gekostet hat, mir verursachte das zwar keine Kopfschmerzen, aber ich geriet definitiv an die Grenzen meiner Belastbarkeit. Dass sich meine eigene Überlastung auch auf die Familie übertrug, war mir natürlich irgendwie klar, aber so konkret hatte ich das bisher noch nicht gewusst.




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Nun habe ich meine berufliche Situation inzwischen so optimiert, dass wieder Luft zum Atmen bleibt. Und vor allem bin ich sehr froh, die Zusammenhänge jetzt noch ein bisschen besser zu verstehen. Sollten die Kopfschmerzen wiederkehren, setzen uns wir uns vielleicht einfach alle mal hin, lehnen uns zurück und atmen durch.

Weitere Ursachen für Kopfschmerzen!

In unserem Fall, waren die Ursachenforschung und vor allem die Problemlösung zum Glück recht einfach. In schlimmeren Fällen ist es sicher sinnvoll, einen Arzt um Rat zu bitten oder evt. psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Denn leider ist nicht jeder Kopfschmerz so einfach aus der Welt zu schaffen. Eine Reihe weiterer Ursachen für Kopfschmerzen sind z. B.

  • Schlafmangel
  • Zu wenig Bewegung
  • Reizüberflutung durch Fernsehen, Internet, Games oder Smartphones
  • Liebeskummer, schulischer Stress oder allgemeine Ängste
  • Kieferfehlstellungen

Diese Ursachen gelten vor allem für den sogenannten Spannungskopfschmerz. Darüber hinaus gibt es auch bei Jugendlichen klassische Migräne und sogenannte Clusterkopfschmerzen, sie äußern sich durch einen stechenden Schmerz, wie von einem Messer verursacht und haben evt. hormonelle Ursachen.

Weitere, ausführliche Informationen zu Kopfschmerzen bei Jugendlichen bietet die Initiative Schmerzlos – für den richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen auf der Website www.initiative-schmerzlos.de.

Infografik Häufigkeit Kopfschmerzen

Infografik: Initiative Schmerzlos

Foto: l i g h t p o e t / shutterstock.com

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