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Familienfreundlich und sozial: Die Diakonie als Arbeitgeberin

Karriere bei der Diakonie
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Familienfreundliche Arbeitszeiten, Angebote zur Weiterbildung, Ausbildungen in Teilzeit und eine erleichterte Rückkehr in den Beruf für (junge) Eltern, auch wenn sie zum Beispiel Quereinsteiger sind – das klingt genau nach dem Arbeitgeber, den wir uns alle wünschen, oder?

Die Diakonie, also die sozialen Einrichtungen der evangelischen Kirche, hat sich all diese Aspekte auf ihre Fahnen geschrieben. Und damit all das nicht nur so im Raum, bzw. auf dem Papier oder im Internet, steht, bat die Diakonie uns, die Sache vor Ort unter die Lupe zu nehmen.

Die Diakonie

Der Begriff Diakonie steht für die sozialen Dienste, die die evangelische Kirche in Deutschland anbietet. Dazu gehören zum Beispiel Kindergärten, Altenheime, Pflegedienste- und -Heime, Hilfe und Angebote für Menschen mit Behinderung bundesweit.

Insgesamt arbeiten über eine halbe Million Menschen für Einrichtungen der Diakonie und es sollen noch mehr werden. Deshalb auch die Bitte an uns, etwas über diesen Arbeitgeber zu schreiben.

Zu Besuch in den Stormarner Werkstätten

Als Reporterin freue ich mich über Aufträge dieser Art immer sehr. Mir vor Ort einen Eindruck zu verschaffen und mit Menschen über ihren Berufs-Alltag zu sprechen, gehört zu den schönsten Bereichen meines Berufes.

Ich knüpfe also Kontakt zu den Stormarner Werkstätten in meinem Heimatort Ahrensburg.  Die Werkstätten gehören auch zur Diakonie und sind ein Arbeitgeber im doppelten Sinne. Hier arbeiten etwa 80 Menschen in Verwaltung, Betreuung und Produktion. Vor allem aber sind hier auch etwa 350 Menschen mit Behinderung beschäftigt und fertigen die unterschiedlichsten Produkte.

Zurück in den Beruf aus der Elternzeit

Nach einem Rundgang durch die verschiedenen Bereiche der Werkstätten, besuche ich Carla (33). Sie arbeitet als Heilerziehungspflegerin in der Tagesförderstätte der Werkstätten und ist erst vor wenigen Wochen aus der Elternzeit zurückgekehrt, ihr Sohn ist 14 Monate alt, sie arbeitet Vollzeit, also 38,5 Stunden in der Woche.

„Ich habe direkt nach meiner Ausbildung angefangen, hier zu arbeiten, das ist jetzt 12 Jahre her. Damals habe ich mich ganz gezielt hier beworben und als ich die Zusage bekam, war das für mich wie ein Sechser im Lotto!“ erzählt Carla mir bei einem Kaffee.

Sie und ihre Kolleginnen betreuen Schwerst- und Mehrfachbehinderte Menschen, sind also nicht im klassischen Produktionsbetrieb eingebunden, sondern kümmern sich vor allem darum, dass ihre Beschäftigten mit Handicap, ihre Mobilität und Selbständigkeit verbessern können, manchmal verrichten diese aber auch leichte Arbeiten, wie z. B. Produkte verpacken.

Regelmäßige Arbeitszeiten

„Unser Arbeitstag beginnt morgens um 7.30 Uhr und endet pünktlich um 16.15 Uhr, freitags um 13 Uhr. Wir nehmen die Mahlzeiten mit den Beschäftigten ein, helfen ihnen beim Essen und den Toilettengängen. Im Laufe des Tages stehen Übungen und Bewegung auf dem Programm. Immer auf die Fähigkeiten des Einzelnen abgestimmt. Es geht um Mobilität, Körperwahrnehmung und eine möglichst selbständige Lebensführung.“

Körperliche Herausforderungen

Menschen mit Behinderung aus ihren Rollstühlen zu heben und ihnen bei unterschiedlichsten Übungen zu helfen, ist natürlich körperlich herausfordernd.

Karriere bei der Diakonie

„Unser Arbeitgeber unterstützt uns aber bestmöglich dabei, dass wir damit gut umgehen können,“ erzählt Carla mir. „Wir bekommen finanzielle Unterstützung für die Mitgliedschaft im Fitness-Studio, um einen körperlichen Ausgleich zu haben und die Muskulatur stärken zu können. Zudem haben wir eine Fortbildung im Bereich Kinästhetik gemacht, die uns z. B. hilft, schwere körperliche Tätigkeiten rückenschonend auszuführen.“

Teil- oder Vollzeit

Carla selbst ist zwar in Vollzeit an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, eine Teilzeitstelle wäre aber auch möglich gewesen. „Ich habe einen kurzen Arbeitsweg und mein Mann kann unseren Sohn immer schon um 15.30 Uhr aus der Kita abholen. Deshalb war es in Ordnung, die volle Stundenzahl zu arbeiten. Ein Antrag auf Teilzeit wäre aber auch kein Problem gewesen, davon haben einige Kolleginnen schon Gebrauch gemacht.“

Arbeitgeber Diakonie? Schau doch mal selbst

Freundliche Menschen und eine angenehme Atmosphäre – das sind meine Eindrücke vom Besuch in den Stormarner Werkstätten. Als ich mich anziehe, ist Carla schon wieder voll im Einsatz und hilft ihren Beschäftigten dabei, sich langsam auf die Abholung am Nachmittag vorzubereiten. Ruhig und mit einem Lächeln, sie und ihre direkte Kollegin betreuen gemeinsam 6 Menschen und sind ein gutes Team, das spürt man.

Du bist nun selbst neugierig geworden und möchtest schauen, ob es vielleicht einen Job im Dienste der Diakonie in deiner Nähe gibt? Dann schau doch mal auf dem Karriereportal der Diakonie vorbei, dort gibt es viele weitere Infos und natürlich zahlreiche Stellenangebote.

Karriere bei der Diakonie

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Fotos: Nicole Stroschein

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