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Aus der Reihe: Leben mit Katzen – Kalle und das neue Sofa

Kalle

Leben mit Katzen? Da fragt sich der eine oder andere, aufmerksame Leser vielleicht, was das jetzt soll … Schließlich ist das Elternhandbuch ein Familienblog und keine Zoohandlung.

Allerdings weiß wiederum manch anderer, aufmerksamer Leser, dass bei mir eben auch Katzen zur Familie gehören. Katzenkinder sogar, wenn man es genau nimmt.

Ende Oktober 2017 adoptierten wir den kleinen Kalle, ein Findelkind aus Griechenland. Und mit Kalle wird es nie langweilig, wie diese kleine Anekdote zeigt. 

Hund oder Katze? Egal, Hauptsache Sofa!

Kalle war gerade mal einen Monat bei uns, da gab es diese klassische Trennungssituation. Wir trennten uns von meinem roten Lieblingssessel, weil er nicht mehr so recht in unser neues Haus passte, also habe ich ihn verschenkt.

Stattdessen kam ein kleines, blaues Sofa ins Haus und kaum war es da, kam Kalle ins Spiel.

Sofa-Aufbau mit Kalle – ein Event der besonderen Art

Geliefert wurde das Sofa nämlich in einem großen Paket, um mich das erste Mal drauf zu werfen, musste ich es noch flink zusammenschrauben. Kein großer Akt, zumal Kalle wirklich sehr hilfreich war …

Er studierte die Gebrauchsanweisung hochkonzentriert, fetzte über die Einzelteile, um sich von ihrer Qualität zu überzeugen und schnappte sich jede Schraube, derer er habhaft werden konnte. Soll heißen: Er zupfte die Schrauben auch direkt vom Akku-Schrauber, wenn er der Meinung war, dass ich sie erst nach einem Check verschrauben sollte.

Katze fotografieren für Fortgeschrittene

Natürlich wollte ich dann noch flink ein Foto des fertigen Sofas mit Kalle darauf knipsen, um unser gemeinsames Werk für die Nachwelt zu dokumentieren. Ich hatte ein ähnliches Bild mal mit einem Hund gesehen.

Und stellte schnell fest: Hunde haben auch Vorteile gegenüber Typen wie Kalle. Zumindest, wenn sie gut erzogen sind und einfach mal dort sitzen bleiben, wo man sie haben möchte.

Kalle ist da ein anderer Typ. Er raste mit seinem Spielzeug von links nach rechts über das neue Sofa, warf sich auf den Boden, drehte eine Runde im Kreis und kam dann von der anderen Seite wieder ins Bild.

Ich schoss also gefühlte 200 Fotos, mal war gerade noch Kalles Schwanz im Bild, dann wieder nur ein Bein in Großaufnahme. Nun ja. Vielleicht möchtet ihr euch auch davon selbst einen Eindruck verschaffen. Eine kleine Auswahl von Fotos habe ich für euch zusammengestellt.

Jetzt aber muss ich dringend zurück auf das neue Sofa. Vielleicht ist Kalle ja so lieb, mir Gesellschaft zu leisten. Das tut er tatsächlich oft und gern. So wild er manchmal tobt, so liebebedürftig ist er dann auch wieder.

Der kleine Kerl steht tatsächlich regelmäßig vor mir und maunzt bis ich ihn auf den Arm nehme. Und das tue ich dann natürlich auch. Egal, was ich gerade sonst zu erledigen habe.

So ist das nun mal mit Kindern, wenn sie liebebedürftig sind, sollen sie auch Liebe bekommen, dann spielt es keine Rolle, ob sie 2 oder 4 Beine haben.

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Wie die Findelkatze zu uns kam

Übrigens, der griechische Findelkater kam über die Organisation Flying Cats e. V. zu uns, ein sehr engagierter Verein, der sich darum kümmert, Straßenkatzen auf Rhodos und Fuerteventura zu kastrieren, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren.

Und bis das Problem unter Kontrolle ist, tauchen halt immer mal wieder Weisenkätzchen wie Kalle auf. Die werden dann in gute Hände vermittelt. Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage von Flying Cats e. V.

Und mehr Infos zu Kalle regelmäßig auf meinem persönlichen Blog, bei nicmag.de :-)

Fotos: Nicole Stroschein
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