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Leben mit Teenagern – ein eigenes Reich

Teenager-Zimmer

Die Zimmer meiner Kinder waren hier ja schön öfter Thema und werden es wohl auch noch einen Moment bleiben. Zumindest in den nächsten Monaten.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten nämlich voraus: Wir ziehen um! Ein kleines, altes Häuschen wird unser neues Reich und wir freuen uns schon sehr darauf.

Das Coolste daran – zumindest in den Augen meiner Tochter: Sie bekommt ihr eigenes Reich. Ein eigenes Zimmer mit angeschlossenem Duschbad und eigenem Zugang.

Wenn Kinder Leute werden – die eigene Bude

Bevor es soweit ist, wird noch einiges an Arbeit anfallen. Der kleine Anbau muss komplett saniert werden. Er bekommt ein neues Dach, neue Fenster und das Bad wird ganz neu geplant.

Trotzdem beschäftigen wir uns natürlich schon damit, wie ihre eigene Bude dann aussehen soll 🙂

Die junge Dame wünscht sich alles schön hell, weiße Möbel, vielleicht ein paar grüne Akzente bei Kissen oder Bettwäsche. Also haben wir schon ein Bett ins Auge gefasst (es bietet keine Möglichkeit, Klamotten oder sonstigen Müll darunter zu verstecken, darüber philosophierte ich ja bereits in diesem Beitrag).

Schreibtisch, Sitzecke und neuer Schrank

Das sind neben dem Bett die wesentlichen Elemente, die in dem neuen Zimmer untergebracht werden. Es hat etwa 15 qm, zuzüglich Bad, deshalb wird es nur ein kleiner Schreibtisch sein und die Sitzecke wird wohl aus kleinen Sitzsäcken, bzw. Hockern und einem Mini-Tisch bestehen.

Der neue Kleiderschrank soll weiß sein und Schiebetüren haben, von denen eine verspiegelt ist. Schlicht, praktisch und schick. Wir haben da schon ein Modell beim schwedischen Möbelhaus Ikea ins Auge gefasst.

Der passende Fußboden

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Da wir den Raum wirklich komplett neu gestalten, müssen wir auch einen neuen Fußboden verlegen. Großer Luxus. Und ich habe mich immer schon gern mit dem Thema befasst.

Betrachten wir mal die verschiedenen Möglichkeiten:

  • Holz: Ich liebe Holz, am liebsten in Dielenform, es ist einfach das schönste, wärmste und natürlichste Material für Fußböden. Wenn man allerdings nicht bereits Dielenböden vorfindet – oder ein neues Haus baut – ist Holz schwierig zu realisieren und auch teuer. Wir haben hier einen Betonfußboden. Also entfällt diese Variante.
  • Teppich: Auslegeware hat den Vorteil, gemütlich und kuschelig zu sein. Allerdings muss sie häufig auch einiges aushalten. Wie leicht kippt mal ein Glas um oder ein unbedachter Teenager latscht mit schmutzigen Schuhen durch das Zimmer … Deshalb gehört Teppich nicht zu meinen Lieblingsfußböden. Ich mag Böden, die unkomplizierter zu pflegen sind.
  • Fliesen: unschlagbar pflegeleicht, aber kalt und hart – nichts für das Schlafzimmer einer jungen Dame.
  • Laminat: Es gibt inzwischen wirklich schönes Laminat in toller Optik, das pflegeleicht und einfach zu verlegen ist. Trotzdem mag ich Laminat nicht so besonders gern. Ich empfinde es als kalt und oft auch recht laut.
  • PVC oder Vinyl: Wer hätte es gedacht – hier haben wir meinen Favoriten für den Fußboden des neuen Teenager-Reiches (und auch anderer Räume im Haus). Früher waren PVC-Fußböden das schlimmste, was es gab. Olle Designs, billig verarbeitet und überhaupt nicht schön. Das hat sich allerdings längst geändert.
    Es gibt Vinyl-Fußböden, die aussehen, wie Holzfußböden, in toller Dielen-Optik. Weitere Vorteile: Die Planken sind ganz dünn, trotzdem strapazierfähig und viel wärmer als Fliesen oder Laminat. Man fühlt sich auch mit Socken wohl darauf. Deshalb wählen wir diesen Vinyl-Boden in heller Pinienoptik  vom Baywa Baumarkt 🙂

Die Accessoires

Mein wunderbarer Teenager wünscht sich also grüne Details. Wir haben schon passende Bettwäsche gefunden, einen weißen Schreibtischstuhl mit hellgrüner Polsterung. Dazu gibt er dann besagte grüne Sitzhocker, einen flauschigen Teppich und fertig ist das wunderbare Jugendzimmer.

Im Moment existieren die Bilder nur in unserem Kopf, aber wir lichten das Zimmer bestimmt mal für euch ab, wenn es fertig ist. Falls ihr euch auch mit Umgestaltungs- oder Renovierungsplänen beschäftigt, freuen wir uns natürlich auch immer über eure Ideen, Gedanken oder Fragen zum Thema 🙂

Foto: Arno Smit / unsplash.com




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