Viele Ursachen können dahinterstecken, wenn ein Kleinkind abends nicht zur Ruhe kommen kann. Oftmals fällt es Kindern schwer, ihre Gedanken zu ordnen und den Tag entspannt zu verabschieden.
Wir stellen dir ein paar Tipps zusammen, dank denen Kinder entspannter einschlafen.
Inhalt
1. Schweres Essen sowie anregende, zuckerhaltige Getränke vermeiden
Viele Kinder sind abends aufgeregt, weil sie schwere Kost und zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen. Wenn der Magen drückt und grummelt, ist anschließend an Schlaf nicht mehr zu denken.
Wichtig ist also, den Kindern schon in den Nachmittagsstunden keine koffeinhaltigen Getränke wie Cola oder schwarzen Tee mehr zu geben.
2. Das richtige Kinderbett wählen
Ein guter Schlafkomfort ist für Kinder zum Einschlafen elementar wichtig. Empfehlenswert ist es, Kinderbetten aus natürlichen Rohstoffen wie Holz zu wählen. Dieses Material ist nicht nur widerstandsfähig, sondern strahlt gleichzeitig viel Wärme aus.
Eine Matratze sollte möglichst aus Federkern- oder Kaltschaum bestehen. Welche Matratzen für Kinder geeignet sind, wird hier näher beschrieben. In jedem Fall sollte die jeweilige Matratze einen mittelharten bis harten Härtegrad mitbringen. Dies unterstützt die natürliche, nächtliche Weiterentwicklung der Wirbelsäule.
Weiterhin ist eine hochwertige Verarbeitung bei Kinderbetten wichtig. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass weder Kleinteile noch scharfe Ecken und Kanten vom Bett abstehen.
3. Tagsüber Bewegung – abends Ruhe schaffen
Bei Kindern erzeugt viel Bewegung am Tag automatisch eine abendlich einsetzende Müdigkeit. Der Körper fordert dann die für ihn notwendige Erholung ein.
Abends bietet es sich dann an, den Tag auf ruhige Weise ausklingen zu lassen. Das bedeutet, alle muntermachenden elektronischen Geräte in der letzten Stunde vor der Nachtruhe zu vermeiden. Stattdessen helfen Einschlafrituale wie Lesen, Singen oder Geschichten erzählen.
4. Zur richtigen Schlafatmosphäre beitragen
Eine angenehme Schlafumgebung trägt zu einem besseren Einschlafen bei. Je nach Alter sollten die Ausstattung und Einrichtung an die Vorlieben des Kindes angepasst sein.
Gleichzeitig helfen einige allgemeine Regeln: Etwa wenig Lärmquellen und ausreichend Sauerstoff.
5. Geregelten Schlafrhythmus berücksichtigen
Geregelte Schlafenszeiten sind für Kinder wichtig, da sie ihnen Struktur und Sicherheit vermitteln. Sie erleichtern somit insbesondere das Ein- und Durchschlafen. Denn sobald sich der Körper an eine bestimmte Uhrzeit gewöhnt, kommt er einfacher zur Ruhe.
Am Wochenende spricht nichts gegen die eine oder andere Ausnahme, solange dies nicht zur Gewohnheit wird.
6. Körperkontakt suchen und zulassen
Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder sehnen sich nach körperlicher Nähe. Wenn sie nicht einschlafen können, resultiert dies oftmals aus einem Bedürfnis nach körperlicher Zuwendung.
Eine Umarmung oder sanftes Hin- und Herwiegen können hier Wunder wirken.
7. Probleme und Sorgen besprechen
Ältere schulpflichtige Kinder sehen sich im Alltag häufig mit für sie belastenden Dingen konfrontiert. Diese bedrücken sie oftmals bis weit in die Nacht hinein, wenn sie keinen Ansprechpartner finden.
Zu den wichtigsten Einschlaftipps gehört es also, die Sorgen und Gedanken der Kinder zu besprechen. Wer Kindern eine entlastende Stütze bietet, unterstützt einen ruhigen und zufriedeneren Schlaf.

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