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Literarische Zeitreise mit Enid Blyton

Enid Blyton

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch früher so war, ich für meinen Teil gehörte als Kind auf jeden Fall zum Typ Leseratte. Immer ein Buch vor der Nase, zur Not auch was für Erwachsene, Hauptsache lesen.

Zu meinen absoluten Favoriten gehörten Bücher, die schon für die damalige Zeit etwas „altmodisch“ daherkamen. Zum Beispiel die Geschichten von Enid Blyton „Hanni und Nanni“ und „Dolly“, ich las das Zeug immer und immer wieder :-)

Faszination Internat

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Allein die Tatsache, dass diese Protagonistinnen ein Internat besuchten und somit weit weg von zu Hause waren, fand ich unfassbar spannend. Und dann diese strengen Regeln, der Streit unter den verschiedenen Mädchen, letztlich dann aber immer wieder ein positiver Ausgang … herrlich.

Das absolute Highlight in fast jeder Folge: Mitternachtspartys, bei denen jedes Mädchen etwas anderes zu essen mitbrachte und alle ständig aufpassen mussten, dass sie nicht erwischt wurden.

Enid Blyton

Als meine Kinder etwas kleiner waren, versuchten wir es mit Hörbüchern von „Hanni & Nanni“ irgendwie sprang der Funke aber nicht so über, wie bei mir damals.

Nun aber wurde ich wieder an die Heldinnen meiner Kindheit erinnert. Enid Blyton, die geistige Mutter der Mädels, starb nämlich vor 50 Jahren. Wahnsinn. Sie war also schon einige Jahre tot, als ich begann, ihre Bücher zu verschlingen.

Enid Blyton

Enid Blytons Haus Old Thatch in Bourne End, Buckinghamshire – Foto: MilborneOneEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Hier ein paar Fakten:

  • Enid Mary Blyton (geb.: 11.08.1897 in Dulwich, London; gest.: 28.11.1968 in Hampstead)
  • Schon als Kind erzählte sie ihren Brüdern Geschichten. Um 1920 begann sie Kinder- und Jugendbücher zu schreiben.
  • Neben „Hanni und Nanni“ und „Dolly“ stammen auch die legendären „Fünf Freunde“ aus ihrer Feder.
  • Über 750 Bücher und 10.000 Kurzgeschichten mit Auflagen von mehr als 600 Mio. Exemplaren in 40 Sprachen.

Neuauflage zum Todestag

Nun fragt ihr euch vielleicht, wie ich jetzt, nach all den Jahren, in denen ich keine Geschichten von Enid Blyton gelesen habe, darauf komme.

Der Grund ist: Zum 50. Todestag der Autorin gibt es Neuauflagen einiger Geschichten, nämlich:

  1. „Hanni und Nanni finden einen Schatz“* – darin kommen die Zwillinge einem rätselhaften Geheimnis im Internat Lindenhof auf die Spur
  2. „Hanni und Nanni – Glück auf vier Pfoten“* – hier organisieren sie Hilfe für ein örtliches Tierheim.
  3. Der zweite „Dolly“-Sammelband.* Er enthält die drei Einzelbände „Die Klassensprecherin“, „Dollys großer Tag“ und „Abschied von der Burg“ und begleitet die Schülerin bis in ihr letztes Jahr auf dem Mädcheninternat Möwenfels.

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Ich sage es mal so: Gut möglich, dass ich mir zumindest den Dolly-Sammelband noch einmal gönne und mich damit auf mein Sofa zurückziehe :-) Und euch wollte ich davon wenigstens in Kenntnis setzen. Vielleicht sind ja noch ein paar mehr Enid-Blyton-Fans da draußen.

In diesem Sinne: Macht es euch nett, mit oder ohne Buch!

Enid Blyton

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Foto: Egmont Schneiderbuch
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2 Kommentare

  1. Über die Neuauflagen hab ich auch schon mal geschrieben. Da hab ich meine Erinnerungen nämlich viel zu gerne, als dass ich jetzt plötzlich einen „Dickie“ als „Fattie“ akzeptieren könnte – oder Peterswood statt Peterswalde. Und das, obwohl ich ja sonst eigentlich sehr England-affin bin. Aber es geht ja darum, dass Kinder den Inhalt auf Anhieb verstehen können. Und dazu sind die alten Buchversionen einfach viel besser geeignet.

    Aber was ich eigentlich sagen wollte: Hast du denn schon mal versucht, deinen Kindern die Krimis (z. B. 5 Freunde) als Hörbücher vorzustellen? Hab ich neulich gemacht – war sofort der Hit! :)

    • Nicole Stroschein

      Hallo Sandra,

      vielen Dank für die Anregung. Wir haben einige Hanni-und-Nanni-CD’s, die wir ganz gern auf längeren Autofahrten hören. Fünf Freunde sind hier nicht so angesagt, vielleicht ist es aber nochmal einen Versuch wert.

      Viele Grüße
      Nicole

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