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Stoppt den Bastel-Terror oder: zwei linke Hände – Na und?

Basteln

Ich berichte ja immer wieder gern über all die Dinge, die uns niemand sagt, bevor wir Kinder in die Welt setzen. Im Guten wie im Schlechten. Es ist doch wichtig, sich allumfassend zu informieren, bevor man die Familie unbedacht vergrößert.

Schleimiger Auswurf, Elternabende – alles Dinge, die ihr wissen solltet! Und natürlich auch die Sache mit dem Basteln.

Du hattest selbst als Kind schon keine Lust, Laternen zusammenzukleben und Kastanienmännchen zu bauen? Dann gibt es ein paar Punkte, die du bei der Familiengründung beachten solltest!

Das Bastel-Elend

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Der absolut weltbeste Text zum Thema Bastel-Hölle stammt leider nicht von mir, hätte ich jemals einen solchen Text geschrieben, wäre mein Lebenssinn längst erfüllt. Ich kann also nur anerkennend auf den besten Text aller Zeiten dazu verweisen.

Du findest ihn bei Das Nuf Advanced und er heißt Willkommen in der Bastelmuttihölle.

Fertig gelesen? Prima! Dann bist du einigermaßen vorgewarnt.

Neben der Sache mit den Bastelnachmittagen in Kindergärten beobachte ich aber seit einiger Zeit auch noch ein anderes Phänomen:

Die Bastel-Selbstkasteiung

Auch Mütter, die nicht gezwungen werden, in Kitas zu basteln, setzen sich enorm unter Druck und scheinen zu denken, sie seien nur gute Muttis, wenn sie spätestens ab September mit ihren Kindern in die große Basteloffensive gehen.

In zahllosen Instastories habe ich verzweifelte Bastelversuche von Menschen mit zwei linken Händen beobachten dürfen. Reicht das herkömmliche Material nicht aus, bestellen diese Menschen sogar fertige Bastel-Sets, quasi die hello fresh-Box für den Bastelfetischisten …

Mehr Spaß an der Sache haben sie deshalb trotzdem nicht und das nicht-vorhandene Talent bleibt ein nicht-vorhandenes Talent.

Die gute Nachricht:

Das muss alles nicht sein!

Atmet einfach mal tief ein und am besten auch wieder aus. Es gibt nämlich überhaupt keinen Grund, sich durch endlos-lange Bastelnachmittage zu quälen, wenn ihr keinen Spaß daran habt. Im Gegensatz zu schlimmen Erkältungen, Elternabenden und der Pubertät ist basteln vermeidbar.

„Ja, aber!“, werden einige von euch jetzt vielleicht schreien und auf die feinmotorische Entwicklung, die Kreativität und das Gemeinschaftserlebnis hinweisen, eben all die Dinge, die mit dem Bastel-Fetisch gefördert werden sollen.

Atmet einfach nochmal ein und wieder aus.

Schluss mit dem Bastel-Terror!

Eure Kinder können ja basteln, sie tun es sowieso. Zumindest, wenn ihr sie nicht im Keller einsperrt und von den üblichen Einrichtungen für junge Menschen fernhaltet. In jedem Kindergarten und in jeder Schule steht basteln auf dem Programm. Jedes Kind kann sich also frei am Klebestift entfalten.

Vermutlich kennt jeder von euch auch eine dieser Mütter, die es lieben zu basteln. Oder ihr habt einen Opa in der Familie, der top in schnitzen und werken ist? Schickt den bastelwütigen Nachwuchs dorthin und macht euch selbst einen gemütlichen Nachmittag. Ihr könnt das an anderer Stelle wieder ausgleichen.

Aber macht bitte Schluss mit dem Bastel-Terror. Will heißen: Wenn ihr keine Lust zum Basteln habt, zwingt euch nicht dazu. Ihr seid unter Garantie trotzdem tolle Eltern. Oder gerade deshalb :-)

Und: Man mag es glauben oder nicht – es gibt sogar Kinder, die keinen Bock auf basteln haben. Dann könnt ihr euch sogar gemeinsam entspannen.

In diesem Sinne: Macht es euch nett. Mit oder ohne Klebestift!

Bastelterror

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