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Readly – mein ganz privater Zeitungskiosk

Readly
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Es ist ja allgemein bekannt, dass ich ein großer Fan digitaler Welten bin. Ich nutze schon seit Jahren kein klassisches Fernsehen mehr, stattdessen streame ich oder schaue gezielt in den Mediatheken von ARD und ZDF nach Sendungen, die mich interessieren.

Zeitungen und Zeitschriften gehören ebenfalls längst der Vergangenheit an. Ich weiß nicht einmal, wann ich zuletzt so ein bedrucktes Teil gekauft habe. Für mich ist es viel bequemer, die Inhalte, die mich interessieren, auf meinem Smartphone zu lesen.

Klar, dass ich für eine App, die mein ganz privater Zeitungskiosk werden möchte, immer ein offenes Auge habe.

Readly – was ist das eigentlich?

Seit einigen Jahren gibt es Readly, eine App, die in Schweden entwickelt wurde, auch in Deutschland, hier kurz der Faktencheck in Form der offiziellen Eckdaten:

Readly ist eine Plattform für digitales Lesen, die unbegrenzten Zugriff auf Magazine und Zeitschriften ermöglicht. Mit der einfach zu bedienenden App können Nutzer für monatlich 9,99 Euro auf dem Tablet, PC oder Smartphone auf über 3.450 Zeitschriften zugreifen, davon rund 1.000 deutschsprachig. Von Autos über Lifestyle bis zu Pferden – das monatlich kündbare Flatrate-Modell hält eine große Bandbreite an unterschiedlichen Themenfeldern für die ganze Familie bereit.

Erstes Kennenlernen

Klingt gut, doch das ist ja bei Pressemeldungen oft der Fall, ich lade mir die App also auf mein Handy und lege direkt los.

Bevor ich wirklich stöbern kann, will Readly von mir wissen, wie alt ich bin und welches Geschlecht ich habe. Ich ahne böses und bekomme Sekunden später Angebote, die offensichtlich für Frauen meiner Altersklasse besonders interessant sein sollen.

Nun, ich scheine eher atypisch zu sein. Klatschzeitschriften interessieren mich gar nicht, also null. Weg damit, aber ich weiß den lieb gemeinten Versuch natürlich zu schätzen.

Schauen wir doch mal, was sonst noch so im Angebot ist.

Meine Interessen

Ich interessiere mich für das aktuelle Zeitgeschehen, mag Reportagen und Portraits, als Familienbloggerin und Mutter stehen natürlich Familienthemen immer hoch im Kurs. Meine große Liebe gehört zudem unseren Katzen und dem TennisSport.

Nun käme ich nicht auf die Idee, mir ein Katzenmagazin zu kaufen, aber im Rahmen einer Lese-Flatrate würde ich wohl schon mal einen Blick hineinwerfen ;-)

Katzen und Psychologie

Und tatsächlich finde ich das Magazin Geliebte Katze in der Online-Version, herrlich.

Auf einer Zugreise nach Kopenhagen stöbere ich in aller Ruhe weiter durch die App.

Spannend: Das Magazin Spektrum Psychologie. Ich erfahre, dass durchwachte Nächte manchmal nur geträumt sind (junge Eltern sind von diesem Phänomen ausgeschlossen ;-)), vertiefe mich in das Thema Resilienz, also die Fähigkeit, mit psychischen Tiefschlägen zurecht zu kommen und erfahre, wie Verdauung und Psyche zusammenhängen.

Wunderbar, die Zeit im Zug vergeht fast wie im Flug, also wie auf Schienen, möchte ich sagen.

Neues entdecken

Unter diesem Motto steht meine Reise durch die Welt der Online-Zeitschriften. Nie zuvor habe ich in so kurzer Zeit so viele Hefte in die Hand genommen und gezielt nur den Artikel gelesen, der mir gefällt. Wenn ich früher eine Zeitschrift gekauft habe, war da immer dieses Gefühl alles lesen zu müssen, damit sich die Sache auch lohnt.

Ich entdecke auch Skurriles, wie z. B. Theo, das katholische Magazin oder ein amerikanisches Magazin namens Geek Parenting – offensichtlich für Nerds und Gaming-Freaks, die es irgendwie trotz Dauerzocken geschafft haben, Nachwuchs in die Welt zu setzen ;-)

Es gib auch Magazine für Kids und Teenies, letztlich ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei. Ich könnte vermutlich einen ganzen Urlaub in der App verbringen, beschränke mich aber auf ein Stündchen vor dem Einschlafen und immer mal einen Artikel zwischendurch.

Readly – die Handhabung

Grundsätzlich muss ich sagen, dass die App sehr angenehm zu bedienen ist und auch stabil läuft, ich finde mich gut zurecht und lese problemlos auf meinem Samsung Galaxy S8. Ein Tablet wäre sicher auch komfortabel, aber das habe ich nicht.

Readly

Super ist der Offline-Modus, ich kann mir meine Lieblingsmagazine runterladen und auch dann lesen, wenn ich keine Internet-Verbindung habe. Vorher lege ich selbst fest, wieviel Speicher meine Downloads belegen dürfen, ist diese Menge erreicht, löscht Readly erst ein altes Magazin, bevor ich ein neues lesen kann.

Für den Flatrate-Preis kann ich auf 5 Geräten lesen und auch Profile für 5 Familienmitglieder einrichten. Das ist wirklich praktisch.

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Readly – mein Fazit

Für alle, die gern Zeitschriften lesen und weniger Papier rumfliegen haben möchten, ist Readly eine tolle Alternative.

Kleiner Kritikpunkt: Einige große Magazine, die ich gern lese, sind in der App nicht verfügbar, aber sie ist ja auch aktuell noch im Ausbau, vielleicht kommt das noch. So oder so mag ich die App sehr und kann dir nur empfehlen sie einfach auch mal zu testen, jedem steht ein kostenloser Probezeitraum von 14 Tagen zur Verfügung.

Oder vielleicht verschenkst du Readly. Es ist ja nicht mehr lang bis Weihnachten und der nächste Geburtstag kommt bestimmt :-)

Readly

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Fotos: Readly
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