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Erstkommunion: Wie festlich darf das Outfit sein?

Erstkommunion

Der Tag der Erstkommunion (in der evangelischen Kirche Konfirmation) ist nach der Taufe der nächste Meilenstein im christlichen Leben eines Kindes. Es erhält erstmals das Sakrament der Eucharistie, also den „Leib Christi“ in Gestalt einer Hostie. Damit wird es Teil der Tischgemeinschaft, der „Communio“.

Die Erstkommunion findet in der Regel in der dritten Klasse statt, wenn die Kinder etwa 8 bis 9 Jahre alt sind.

Seit dem 19. Jahrhundert fand die Erstkommunion immer am sogenannten „Weißen Sonntag“, dem ersten Sonntag nach Ostern statt. Davon leitet sich auch die Tradition ab, dass die Mädchen in weißen Gewändern in die Kirche kommen. Das Weiß steht für die strahlende Reinheit der jungen Christin. Und auch wenn im Laufe der Zeit mehr und mehr Gemeinden dazu übergegangen sind den Termin aufgrund der Osterferien flexibler zu setzen, die weißen Kleider sind geblieben.

Von schlicht bis zum Designerstück

Selbstverständlich stehen bei der Erstkommunion weder das Kleid noch die Geschenke im Mittelpunkt, aber für Kinder gehören diese Dinge eben auch dazu.

Viele Mädchen freuen sich auf ein festliches Kleid und für viele gehört es zum besonderen Tag dazu, sich besonders schick zu machen. Nicht alle Kinder legen gleich viel Wert aufs Outfit – manche finden das Drumherum spannender als die Kleiderfrage. Aber gerade bei der Erstkommunion spielen traditionell schöne Kleider eine Rolle.

Wichtig ist auch: Die Kleider müssen nicht nur weiß sein. Wichtig sind auch genug Bewegungsfreiheit, eine gute Passform und hochwertige Materialien. Denn was für Erwachsene gilt, gilt auch für Kinder: Nur wenn das Kleid passt, fühlt man sich wohl.

Will man sich in keine zu großen Unkosten stürzen, kann man schon sehr günstige Kleidchen finden. Man sollte dabei nur beachten, dass es sich beim Stoff um ein Naturmaterial handelt. Entscheidet man sich für Baumwolle, kann man das Kleid auch sehr einfach umfärben.

Nach oben gibt es natürlich auch bei Kommunionkleidern keine Grenzen. Handgefertigte Design-Stücke in hochwertigen Materialien und ausgefallen Schnitten lassen nicht nur Mädchenaugen leuchten. Aber egal für welches der vielen Kommunionkleider man sich entscheidet, man sollte auch daran denken, dass diese kleinen Traumkleider noch bei vielen anderen festlichen Gelegenheiten (Hochzeiten, Taufen, Sommerfeste, Geburtstag etc.) getragen werden können.

Übrigens: Jungs tragen zur Erstkommunion traditionell dunkle Anzüge oder auch weiße Hemden mit dunkler Hose. Auch hier gilt: Bequem sollte es sein, damit der Tag entspannt bleibt.

Kutte oder Kleid?

Am Outfit scheiden sich meist die Geister. Immerhin handelt es sich um einen kirchlicher Anlass bei dem der Glaube im Mittelpunkt stehen sollte und nicht der modische Style. Daher schreiben immer mehr Gemeinden eine schlichte, weiße Kutte für die Kinder vor. So soll auch die Gleichheit der Kinder symbolisiert werden.

Eine salomonische Lösung muss also her, denn kein Kind verzichtet gerne auf seinen großen Auftritt. In so einem Fall lässt man die Kleinen am besten  in der Kirche die weißen Überwürfe tragen, darunter tragen sie jedoch ihre schicke Kleidung. Nach der kirchlichen Zeremonie dürfen die Kids dann in ihren schönen Kleidchen und Anzügen ausgelassen feiern.

Am Ende zählt der Tag

Ob schlicht oder festlich, Designerstück oder Second-Hand – wichtig ist, dass sich dein Kind in seinem Outfit wohlfühlt und der Tag in guter Erinnerung bleibt. Die Erstkommunion ist ein besonderes Fest, und mit der richtigen Kleidung wird es für alle zu einem schönen Erlebnis.

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Kategorie: Freizeit & Familienleben

von

Angie Eichler

Angie Eichler ist gelernte Drucktechnikerin und ausgebildete Marketingkauffrau, seit 2004 ist sie selbstständig tätig und ihr beruflicher Werdegang führte sie von klassischer Werbung über div. Marketingaufgaben zur Leitung eines österreichischen Fachverlags. Seit 2012 lebt sie als freie Redakteurin und Texterin ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort aus. Bei Bedarf kombiniert sie ihre organisatorische Kompetenz, ihre Kreativität und die Lust am Schreiben für Großprojekte wie die Entwicklung des Österreichischen Vorlesetags. Mehr unter http://www.angelads.at/.

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