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Die Top-3-Maßnahmen für einen kindersicheren Garten

Garten, kindersicher

Was gibt es Schöneres als den Sommer mit den Kleinen im Garten zu verbringen? Damit ihr wirklich Freude an den Sonnenstunden unter freiem Himmel habt, möchten wir euch die drei wichtigsten Dinge verraten, die ihr für einen kindersicheren Garten braucht.

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Gefahren für Kinder im Garten kennen

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Das eigene Zuhause und der eigene Garten fühlen sich gar nicht nach Gefahr und Sorge an. Klar, sollt ihr euch in eurem Reich wohl und sicher fühlen. Doch manchmal gibt es Gefahren für Kleinkinder, die wir als Erwachsene gar nicht als solche einschätzen.

Vor allem die folgenden drei Maßnahmen solltet ihr kennen und baldmöglichst umsetzen.

Giftige Pflanzen vermeiden

Kinder lieben Blumen, besonders dann, wenn sie farbenfroh leuchten oder Insekten wie Marienkäfer anlocken. Und kleine Kinder stecken Dinge sehr intuitiv oft in den Mund, ohne darüber nachzudenken, ob sie diese essen können oder nicht. Eine Kombination, die dann zur Gefahr wird, wenn ihr giftige Pflanzen im Garten habt.

Giftig sind zum Beispiel:

  • Blauregen
  • Buchsbaum
  • Efeu
  • Eisenhut
  • Forsythien
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Maiglöckchen
  • Oleander
  • Pfaffenhütchen
  • Thuja
  • Tollkirsche

Wenn ihr die Wahl habt, greift also direkt bei der Planung des Gartens auf ungiftige Alternativen zurück. Nutzt ihr einen bereits eingewachsenen Garten und könnt keine Pflanzen ersetzen, solltet ihr besonders wachsam sein und ggf. Wegbegrenzungen anbringen.

Im Notfall ist es immer sinnvoll, die Telefonnummer der Giftnotrufzentralen griffbereit zu haben. Eine Auflistung der Nummern findet ihr hier.

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Wasserstellen sichern

Ertrinken ist die häufigste nichtnatürliche Todesursache bei Kindern im Alter zwischen einem und fünf Jahren (Quelle: DLRG). Und Ertrinken passiert nicht nur im See oder Meer, sondern tatsächlich häufig in kleinen und vermeintlich ungefährlichen Wasserstellen.

Dazu gehören im Garten:

  • Gartenteiche
  • Regentonnen
  • Swimmingpool
  • Planschbecken

Kleine Kinder ertrinken traurigerweise auch in Stellen mit einer Wassertiefe von wenigen Zentimetern. Wer denkt daran, dass diese Stellen eine Gefahr sein könnten?

Um euren Garten kindersicher zu gestalten, solltet ihr alle Plätze, an denen Wasser für die Kleinen zugänglich ist, sichern. Zäunt Gartenteiche ein, wenn Kinder im Garten sind und achtet darauf, dass Regentonnen jederzeit dicht verschlossen und Pools abgedeckt sind. Am gerade genutzten Swimmingpool und Planschbecken sollten kleine Kinder ohnehin nie ohne Aufsicht bleiben.

Gartenwerkzeuge sichern

Gestern noch eine neue Pflanze eingesetzt und die Harke nicht weggeräumt oder die Gartenschere für den anstehenden Rückschnitt liegenlassen: Solche Dinge passieren sehr schnell und sind menschlich.

Wenn ihr sie vermeiden möchtet und euren Garten kindersicher gestalten wollt, hilft es, einen festen Platz für Gartenschere, Harke, Rasenmäher und Co. zu haben. Am besten einen, der Kindern nicht zugänglich ist. Dies kann ein abschließbares Gartenhaus sein oder auch die Aufbewahrung im Keller. Wichtig ist, dass Kinder nicht selbstständig an die Heckenschere kommen und sich dabei verletzen können.

Regelmäßige Gartenchecks durchführen

Ihr müsst jetzt keineswegs in Panik verfallen, wenn ihr mit euren Kindern in den Garten geht. Wichtig ist, dass ihr achtsam mit dem Thema umgeht, einen Blick für mögliche Gefahrenquellen habt und regelmäßig checkt, ob euer Garten noch kindersicher ist.

Geht zu Beginn der Draußensaison einmal alles durch: Hängt irgendwo ein Kabel raus? Gibt es Stolperfallen? Nehmt euch die Zeit, schaut einmal alles an und beseitigt potenzielle Gefahren. Dann könnt ihr den Sommer mit den Kleinen mit gutem Gefühl draußen genießen.

Garten, kindersicher

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