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Meningokokken-Erkrankung: So kämpfte sich Justina zurück ins Leben

Meningokokken-Sepsis

Justina (23) ist im Jahr 2017 an Meningokokken erkrankt. Im Video-Interview erzählt sie von ihrer Zeit im Krankenhaus und wie sich die Folgen der schweren Erkrankung bis heute auf ihr Leben auswirken.

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Es ging alles ganz schnell …

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Alles begann eines Abends mit Müdigkeit und Kopfschmerzen, weshalb Justina früh schlafen ging. Bereits am nächsten Tag zeigten sich jedoch dunkle Einblutungen auf ihrer Haut und sie wurde in die Uniklinik in Köln gebracht. Sie musste ins Koma gelegt werden, da die Erkrankung innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich geworden war. Erst als sie wieder aufwachte, erfuhr Justina, dass sie eine Meningokokken-Sepsis hatte, aufgrund derer ihre Fingerkuppen sowie ihre Unterschenkel amputiert werden mussten.

Heute, einige Jahre nach der Erkrankung, findet sie sich immer mehr in ihrem Alltag zurecht und kann nahezu eigenständig leben. Viele Dinge, wie das Laufen mit Prothesen oder das Tippen auf dem Handy, musste die junge Frau komplett neu lernen. Aber Justina trainiert immer weiter, um ihre Selbstständigkeit so gut wie möglich zurückzuerlangen. Wie sie die Zeit im Krankenhaus erlebt hat, welche Ziele sie sich setzt und warum ihr die Aufklärung über Schutzmöglichkeiten so wichtig sind, erfahrt ihr im Video.

Meningokokken-Sepsis – Justina erzählt von den Folgen der Erkrankung
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Interview mit Justina

Wie Justina sich nach ihrer Meningokokken-Erkrankung zurück in den Alltag kämpfte, könnt ihr im Interview mit ihr lesen:

Link zum Beitrag
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Basiswissen Meningokokken-Erkrankungen

Meningokokken-Erkrankungen sind zwar selten, können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.[1] Am häufigsten betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Die Symptome frühzeitig zu erkennen, ist wie bei Justina sehr schwierig, da sie häufig sehr unspezifisch sind und leicht mit einer Grippe verwechselt werden können.[2]

Für einen bestmöglichen Schutz gibt es daher in Deutschland drei Impfungen. Eltern sollten sich frühzeitig bei ihrem Kinder- und Jugendarzt oder ihrer Kinder- und Jugendärztin informieren sowie ihre Krankenkasse auf eine mögliche Kostenübernahme ansprechen.

Drei mögliche Impfungen gegen Meningokokken

Für einen umfassenden Schutz gegen Meningokokken-Erkrankungen gibt es mehrere Impfungen. Neben der standardmäßig empfohlenen Impfung gegen Meningokokken C stehen in Deutschland zwei zusätzlich mögliche Impfungen zur Verfügung: gegen Gruppe B sowie gegen die Gruppen A, C, W und Y in Kombination.

Mehr Infos über Meningokokken-Erkrankungen findet ihr hier:

Meningokokken-Infektionen: Das solltest du darüber wissen!

oder unter

www.meningitis-bewegt.de
Meningokokken-Erkrankung

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Text und Foto wurde uns zur Verfügung gestellt von Borchert & Schrader PR GmbH
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