Freizeit & Familienleben
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Patchwork-Beziehung: Kinder im Fokus

Patchwork

Noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gab es so viele Patchwork-Familien. Was sich in der Kult-Soap „Modern Family“ als urkomisch herausstellt, ist in der Realität eine Herausforderung.

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Doch keine im negativen Sinn, denn in Patchwork-Familien kommt nie Langeweile auf. Es ist eine spannende, gemeinsame Reise mit den unterschiedlichsten Charakteren. Wer der Herausforderung mit Liebe, einer Portion Mut und dem Willen begegnet, nötigenfalls auch mal ein paar Rädchen nachzudrehen, wird eine neue, geheimnisvolle Welt gefüllt mit Geborgenheit und Wärme betreten.

Neue Beziehung plus Kind(er) im Gepäck

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Wer nach einer Trennung eine neue Beziehung eingeht, bekommt meist das ganze Paket: den/die Partner/in mit den Kindern.

Viele befürchten am Anfang, dass sich der Nachwuchs gegen den neuen Partner sträubt. Hier ist es wichtig, sich erst mal sensibel heranzutasten. Wer sich die Zeit nimmt, und sich mit den Kindern des neuen Lebenspartners auseinandersetzt, wird rasch deren Vorlieben und Abneigungen kennen lernen.

Wichtig hierbei ist es jedoch, sich anfangs in Zurückhaltung zu üben, damit die Kids nicht das Gefühl bekommen, man nehme ihnen den Elternteil weg. Gerade in der ersten Phase sollen sich also beide Partner nicht nur intensiv miteinander sondern ganz bewusst auch mit ihren eigenen Kindern beschäftigen, damit da erst gar keine Stolpersteine gelegt werden. Haben die Kinder erst mal verstanden, dass sie trotzdem noch die Nummer eins bei ihrem Elternteil sind, sollte einer Vertiefung der Beziehung nichts mehr im Wege stehen.

Die Kinder sollen immer im Fokus bleiben Insbesondere bei gemeinsamen Unternehmungen ist es wichtig, sich mit den Kindern auseinander zu setzen. Wer hier nur Händchen hält und Augen für den Partner hat, verspielt die Gunst der Kids. Gemeinsam toben, lachen und essen, das ist es, was eine gute Bindung erzeugt. Fühlen die Kinder sich geborgen und gut aufgehoben, werden sie kaum gegen die Verbindung rebellieren. Ein Kletterpark oder der gemeinsame Besuch einer Trampolin-Halle bieten den passenden Rahmen für gelungene Ausflüge. Für kleinere Kinder bieten Zoobesuche eine spannende Kulisse, um sich selbst zu etablieren.

Wichtig: Der neue Partner ersetzt nicht Mama oder Papa!

Es mag befremdlich klingen, aber es ist wichtig, sich nicht der Illusion hinzugeben, man müsse den Kindern nun den leiblichen Elternteil ersetzen! Nicht nur, dass dies unangemessen ist, es ist auch ein Gewaltakt gegen die Kinder und auch gegen sich selbst! Denn niemand kann den Platz ihres nicht mehr im Familienverband lebenden Elternteils einnehmen! Dessen muss man sich immer bewusst sein.

Wer aber die Kinder des neuen Partners ernst nimmt, wird mit viel Liebe und Spaß dafür belohnt werden!

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