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Muttertag – das bedeutet er euch!

Muttertag

Die einen pfeifen drauf, anderen bedeutet es viel, wenn die Kinder einmal im Jahr versuchen, ihrer Mama einen ganz besonderen Tag zu bereiten. Rechtzeitig zum Muttertag 2015 am 10. Mai haben wir uns bei unseren Leserinnen und Lesern umgehört, um zu erfahren, wie sie den Tag begehen. Und auch ein paar „Kinder“ dazu befragt, wie sie ihren Müttern den Tag versüßen oder eben nicht.

Doch lest einfach selbst:

Janina (26): Für mich ist es das erste Mal, dass ich den Muttertag als Mutter erlebe. Im letzten Jahr war ich mit Louis (11 Monate) hochschwanger. Ich finde, der Muttertag ist etwas Besonderes. Es gefällt mir, dass es einen Tag im Jahr gibt, an dem Mütter ein Dankeschön für all das bekommen, was sie für ihre Familie tun. Natürlich habe ich keine Ahnung, ob ich mit einer kleinen Muttertagsüberraschung rechnen kann. Aber ich denke schon, dass der Papa meines Kleinen sich etwas überlegen wird.

Christine (43): Mir bedeuten weder Muttertag noch Valentinstag etwas, sie sind mir zu erzwungen. Allerdings hat es sich eingebürgert, dass am Muttertag mein Mann und unsere Söhne (14 & 8) das Frühstück zubereiten. Darüber freue ich mich, aber mehr ist wirklich nicht nötig.

Jan (43): Meine Mutter (74) legte schon immer sehr viel Wert darauf, am Muttertag ein Geschenk zu bekommen. Einmal habe ich ihr nur eine Karte geschrieben, da war sie fast ein bisschen enttäuscht. Sie hatte nie viel Zeit, weil sie auch am Wochenende viel gearbeitet hat. Vielleicht ist deshalb die Sache mit dem Geschenk so wichtig für sie. In diesem Jahr hat sie schon ein paar Wochen vor dem Muttertag am 10. Mai eine Handtasche bekommen. Das hat sich so ergeben, weil wir einige hundert Kilometer entfernt voneinander leben.

Laura (10): Bei uns in der Klasse ist Muttertag voll das große Thema. Alle überlegen sich, was sie tun können und was sie ihrer Mama schenken könnten. Ich habe einen kleinen Geschenkkarton gebastelt und ihn mit Perlen verziert. Und dann habe ich für meine Mama ein paar kleine Tütchen mit Badeschaum gekauft. Sie badet so gern, da freut sie sich bestimmt drüber. Auch wenn sie immer sagt, sie findet Muttertag nicht soooo wichtig.




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Ursel (87): Wir waren zu Hause 7 Kinder. Viel Geld stand da nicht zur Verfügung. Deshalb bekam unsere Mutter jedes Jahr die gleiche Schale von uns, sie war aber immer neu bepflanzt. Eine Nachbarin half uns immer dabei. Heute finde ich Muttertag nicht mehr wichtig. Er ist mir zu kommerziell. Die Blumen sind teurer, die Restaurants machen Geschäfte. Man kann sich auch an jedem anderen Tag sagen und zeigen, dass man sich lieb hat.

Dörte (62): Ich finde Muttertag nicht wichtig. Die anderen 364 Tage im Jahr zählen doch mindestens genauso viel. Vor vielen, vielen Jahren, hat meine heute erwachsene Tochter allerdings mal sehr süß versucht, mich zu überraschen. Sie war noch sehr klein und wollte mir eine Freude bereiten. Also deckte sie den Frühstückstisch auf ihre Art mit einem riesigen Stück Käse und sonst nichts. Sie dachte sich, den mag meine Mama so gern. Es sah nicht besonders elegant aus, war aber eine bezaubernde Geste. Als Teenager brachte sie mir dann mal Blumen mit, die sie offensichtlich entwendet hatte. Auch darüber schwieg ich höflich.

Frank (48): Ich war als junger Mann ein ziemlich chaotischer Typ. Einmal hatte ich am Vorabend des Muttertages ziemlich lange gefeiert. Als ich aus der Disco kam, fiel mir ein großer, von der Gemeinde bepflanzter Blumenkübel ins Auge. In Partylaune beschloss ich, ihn meiner Mutter mitzubringen. Sie hatte zum Glück Humor und wir haben alle zusammen über die Geschichte gelacht.

Sabine (44): Ich finde den Muttertag als solches nicht so wichtig. Muss aber zugeben, dass ich mich immer freue, wenn meine Kinder (11 & 9) mich mit einer Aufmerksamkeit oder einem Kaffee ans Bett überraschen. Sie tun das tatsächlich auch an anderen Tagen im Jahr. Letztes Jahr war es allerdings so, dass sie den Muttertag überhaupt nicht im Blick hatten. Damit hätte ich soweit noch leben können. Als sie allerdings anfingen zu nörgeln, ich möge ihnen Frühstück machen, habe ich sie dezent darauf hingewiesen, dass ich am Muttertag gern mal ein bisschen länger liegenbleiben möchte und sie waren tatsächlich etwas beschämt … Dieses Jahr habe ich schon mitbekommen, dass sie eifrig etwas vorbereiten. Ich bin gespannt und nehme es, wie es kommt 🙂

Foto: RainerSturm / pixelio.de




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