Freizeit & Familienleben
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Tipps für gestresste Eltern im Lockdown

Lockdown

Der Lockdown führt insbesondere bei Eltern zu Stress. Sie arbeiten im Home-Office, betreuen die Kinder, vermitteln Lehrstoff und führen den Haushalt.

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Bei so viel Überlastung kommt Frust auf und die Nerven liegen blank. Wie es trotzdem gelingt, einen harmonischen Familienalltag zu leben, erklären die folgenden Tipps.

Stressfaktoren treffen zusammen

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Normalerweise entschleunigt die Arbeit im Home-Office die meisten Menschen. Der Weg zur Arbeit entfällt, ebenso das Zusammentreffen mit nervigen Mitarbeitern.

Im Lockdown allerdings schlägt die Freude in Stress um. Durch Corona bedingte finanzielle Entbehrungen, Zukunftsängste, sich ständig verändernde Vorschriften und die Sorge um die eigene Gesundheit sowie die der Kinder überfordern die Psyche auf Dauer.

Hinzu kommt der zeitliche Druck, dem Eltern im Lockdown ausgesetzt sind. Solange die Kinder schlafen, erledigen sie morgens einen Teil ihres Jobs. Danach sind sie in den virtuellen Unterricht eingebunden. Die ganz Kleinen wollen spielen oder müssen zur unpassendsten Zeit dringend auf die Toilette. Auf dem Herd darf das Essen nicht anbrennen, in der Wohnung herrscht absolutes Chaos.

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, müssen sich Eltern optimieren. Zum Glück gibt es Wege, diesem Zustand zu entkommen.

Positiv denken

Die Umgestaltung des Alltags zu einem gelasseneren Familienleben im Lockdown beginnt im Kopf. Positiv denken, lautet die Devise. Natürlich bringt die Umstellung Schwierigkeiten mit sich. Doch sie hat auch schöne Seiten.

Wer harmonisch eingestellt in den Tag startet, hat hierfür die beste Basis. Anstatt sich einzureden, dass der Alltag wieder nicht zu schaffen ist, führt man sich vor Augen, dass man endlich Zeit mit seinen Liebsten verbringen darf. Genau das hat man sich sehnlichst gewünscht, als jeder seinen Verpflichtungen außer Haus nachging. Dieses Wissen ruft man tagsüber immer wieder ab, insbesondere wenn es wieder stressig wird.

Kleine Auszeiten für die schönen Dinge des Lebens brauchen im Lockdown ebenfalls ihren Platz, damit der Familienalltag friedlich abläuft. Zum Beispiel kocht man mit den Kindern deren Lieblingsessen, man repariert ihre Fahrräder gemeinsam oder schaut in einer kuscheligen Umgebung zusammen fern.

Wichtig ist auch, sich zumindest zeitweise bewusst nur schönen Themen zu widmen. Der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Geht etwas schief, lacht man drüber und sucht nach einer Lösung für das Problem.

Es dauert eine Zeit lang, bis Erwachsene und Kinder eine grundsätzlich positive Einstellung verinnerlicht haben. Doch das Üben lohnt sich, weil das positive Denken auch nach dem Lockdown für viel mehr Erfolge sorgt.

Hilfreich ist es für viele Menschen, ein sogenanntes Glückstagebuch zu führen. Dort werden jeden Abend drei schöne Begebenheiten oder Erfolge eingetragen, auch wenn sie noch so klein sind. Am Ende der Woche ist erkennbar, was alles geleistet wurde.

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Freiheiten gönnen

Nicht alle Probleme lassen sich mit den Kindern oder dem Partner besprechen. Auch nicht diejenigen, die das Familienleben betreffen. Gute Freunde sind in der Lage, die jeweilige Situation mit Abstand zu betrachten. Sie können oft gute Tipps zu geben.

Im Lockdown sind reale Treffen mit ihnen leider (oft) nicht erlaubt. Als Alternative dienen soziale Kontakte per Telefon oder über das Internet. Die sollten ungestört stattfinden dürfen.

Dieselben Rechte brauchen auch Kinder. Es wäre falsch, dem Nachwuchs im Lockdown vorzuschreiben, dass sie nach dem Homeschooling den Rechner ausschalten und das Handy unbeachtet lassen. Kinder benötigen Kontakte zu Gleichaltrigen für ihre gesunde Entwicklung.

Raus an die Luft

Gegen Stress im Lockdown hilft es, allein an die frische Luft zu gehen. Bewegung im Freien fördert die Durchblutung und die Ausschüttung von Glückshormonen. Um enge Kontakte mit Fremden zu meiden, empfehlen sich beispielsweise Spaziergänge oder Joggingrunden durch den Wald beziehungsweise auf Feldwegen. Bestimmt gibt es dort nebenbei Interessantes zu beobachten.

Wer täglich in der Natur unterwegs ist, schärft seinen Blick für Details und kommt zur Ruhe.

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