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Der perfekte Kinderwagen

Kinderwagen

Es ist inzwischen lange her, sehr lange, trotzdem erinnere ich mich noch sehr genau daran, mit welcher Hingabe ich mich der Auswahl des perfekten Kinderwagens widmete. Damals vor, also fast 13 Jahren …

Natürlich hat sich seitdem vieles geändert, aber vieles eben auch nicht. Und natürlich wollen werdende Eltern noch immer den perfekten Kinderwagen für ihr Baby finden, einen, der genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Schon in diesem Artikel haben wir uns mit dem Thema beschäftigt, heute gibt es noch ein paar wichtige Gedanken im Überblick. Hilfreich sind natürlich auch immer aktuelle Vergleichs-Tests zu den besten Kinderwagen.

Wo kommt der Kinderwagen zum Einsatz?

Lebe ich in der Stadt, vielleicht in einer Etagenwohnung und nutze den Kinderwagen vor allem, um zu Fuß Besorgungen zu erledigen? Oder wohne ich eher auf dem Lande und liebe ausgedehnte Spaziergänge durch den Wald? Oder aber bin ich viel mit dem Auto unterwegs und muss den Wagen möglichst einfach im Kofferraum verstauen können, ohne dabei jedes Mal die Nachbarn um Hilfe zu bitten?

Als ich mich auf die Suche nach dem Kinderwagen begab, war mir gleich klar, dass eher ein robustes und geländegängiges Modell passen würde als einer dieser schnittigen City-Flitzer mit den kleinen Rädern. Unser Kinderwagen hatte deshalb damals große Gummireifen mit anständigem Profil und war auch ordentlich gefedert, damit nicht jede Baumwurzel zu Rückenschäden bei meiner Tochter – und später auch ihrem Bruder – führen würde. Dafür war das Modell aus dem Hause Teutonia auch relativ schwer und ich brauchte eine Weile, bis ich die perfekte Technik beherrschte, um das Teil ins Auto zu wuchten.

Welche Funktionen sind mir wichtig?

Stichwort Einkäufe – Wenn ich zu Fuß mit dem Kinderwagen Besorgungen erledige, ist es natürlich sehr sinnvoll, einen großen Transportkorb am Kinderwagen zu haben oder zumindest eine Tasche sicher anhängen zu können. Steht der Kinderwagen meistens komplett fahrbereit in der Garage, ist es nicht so extrem wichtig, dass er einfach zusammenzuklappen und auseinanderzubauen ist. Wer viel unterwegs ist und den Wagen im Auto verstaut, wird es aber sehr zu schätzen wissen, wenn z.B. die Räder leicht abzumontieren sind.

Einige Kinderwagen verfügen über eine Handbremse oder lassen sich extra mit einer Handbremse ausrüsten. Ich selbst habe keine gehabt und kann mich auch nicht daran erinnern, mir mal eine gewünscht zu haben, trotzdem sollten Sie sich vor dem Kauf damit auseinandersetzen, ob eine Handbremse für Ihre Zwecke sinnvoll ist.

Zum Thema Sicherheit ist auch dieser Artikel empfehlenswert: Kinderwagen – Sicherheit geht vor.

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Farbe und Design

Wie Kinderwagen, Tasche und Zubehör farblich gestaltet sind, entscheiden Sie natürlich völlig nach ihrem persönlichen Geschmack. Ich entschied mich damals für ein zeitloses Anthrazit und das aus verschiedenen Gründen: Es war schick, pflegeleicht und ich war mir sicher, dass mich die Farbkombination auch nach mehreren Jahren und einem evt. zweiten Kind nicht nerven würde.

Dafür hätte ich bei aufregenden Bärchen-Mustern, Rosa-Wolken oder auch großflächigen Karos nicht meine Hand ins Feuer gelegt. Gerade, wenn so ein Kinderwagen von mehreren Kindern bewohnt wird, würde ich deshalb immer zu etwas dezentem raten.

Aber es gibt sicher viele Menschen, die das ganz anders sehen. Oder solche, die für jedes Kind einen neuen Kinderwagen anschaffen und sich jedes Mal für ein anderes, ausgeflipptes Design entscheiden 😉

Und sonst so?

Natürlich gibt es reichlich Zubehör für Kinderwagen. Von der passenden Wickeltasche über schicke Sonnenschirme, Regenschutz, kuscheligen Fußsäcken für alle Jahreszeiten bis zum puscheligen Handmuff oder Getränkehaltern. Sonnenschirme fand ich damals eher unpraktisch, stattdessen entschied ich mich für ein sogenanntes Sonnensegel, das klein leicht und sehr flexibel war. Aber Zubehör ist natürlich wirklich eine sehr persönliche Sache.

Wichtig wäre vielleicht auch noch, ob der Kinderwagen für mehrere Jahre das einzige Fahrzeug bleibt, oder aber noch Kollegen, wie einen leichten Buggy bekommt. Als Allrounder, der allein im Einsatz ist, sollte der Kinderwagen natürlich möglichst flexibel sein und optimal mitwachsen, sprich auch an die Bedürfnisse von Kleinkindern optimal angepasst sein.

Und nun viel Spaß bei der Entscheidungsfindung und mit dem neuen Fahrzeug 🙂

Foto: haak78 / freeimages.com

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