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Der Bau eines Einfamilienhauses – vermeiden Sie diese Fehler!

Hausbau, Einfamilienhaus

Der Bau eines Einfamilienhauses ist für viele Menschen ein Traum, der spätestens mit der Gründung einer Familie real werden soll. Doch das Abenteuer Hausbau verbirgt viele Hürden, die es zu überwinden gilt.

Wer sich gut vorbereitet und mit kühlem Kopf Schritt für Schritt plant, hat gute Chancen diesen Traum zu realisieren.

Fehler 1: Selbstüberschätzung

Man träumt, man will sich schützen, aber tatsächlich kostet der Bau eines Einfamilienhauses nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit und Nerven. Auch wenn werdende Bauherren mit viel Enthusiasmus starten möchten, ist der erste Schritt eine realistische und nachvollziehbare Planung der Kosten.

Selbst bei einem Fertighaus verbringt man viel Zeit auf der Baustelle. Darüber sollte man sich bereits vor Beginn des Bauprojekts klar sein. Das bedeutet für den Partner und die Kinder, aber auch im Job, Abstriche.

Es ist kein Zeichen von Schwäche, auf die Unterstützung von Profis zurückzugreifen, aber die arbeiten natürlich nicht gratis. Außerdem kommen auch die Kosten für das Grundstück hinzu, Erschließung des Grundstücks und andere Abgaben, an die man im Zweifelsfall nicht denkt, wenn man zuvor in einer Mietwohnung gelebt hat.

Fehler 2: Planungsphase ist nur auf dem Papier

Beim Bau eines Hauses mag zwar viel Planung erforderlich sein, aber auch diese schwarzweißen Zahlen und Termine auf dem Papier stellen eine Verpflichtung dar. Es gibt bei fehlerhaften Elementen keinen zweiten Versuch, falsch angeschlossene Teile können zu einer Gefährdung aller Beteiligten führen. Zukünftige Hausherren und Hausherrinnen müssen flexibel sein und sollten mit voller Konzentration dabei sein. Nur was richtig gemacht und professionell geplant ist, hat Bestand.

Auch bei Informationen sollte man Profis vertrauen. Natürlich hat niemand etwas zu verschenken. Daher werden in den meisten Fällen auch Beratungen zu bezahlende Dienstleistungen darstellen, die jedoch mögliche Probleme beim Hausbau auf ein Minimum reduzieren können. Der Tipp aus dem Bekanntenkreis mag gut gemeint sein, aber man sollte überlegen, ob jede Information richtig und sinnvoll ist.

Fehler 3: Falsche Finanzierung

Niemand gesteht sich gern Schwächen ein, was aber in puncto Geld fatal enden kann, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Haus zu bauen. Dieses erfordert eine große Kapitalmenge, die aus Eigenmitteln und Krediten stammt bei den meisten Bauherren in spe. Man sollte sich daher vorab gut informieren und mehrere Angebote von Banken einholen.

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Es ist üblich bei Dienstleistern und Handwerkern verschiedene Angebote einzuholen. Nur so hat man sinnvolle Vergleichsmöglichkeiten und kann auf diese Weise das beste Angebot herausfiltern. Manche Angebote sind nicht einheitlich, sodass man sich mit Mengenangaben und anderen Details näher auseinandersetzen muss, um realistische Vergleichswerte zu erhalten.

Fehler 4: Bauherr in Eigenregie am Bau aktiv

Wohl jeder Bauherr möchte mit seinen eigenen zwei Händen zupacken, selbst am neuen Haus Anteil haben und nebenbei auch noch Geld einsparen. Letztendlich jedoch ist nicht jeder eine derart anstrengende körperliche Arbeit gewöhnt.

Die Verletzungsgefahr steigt, die Müdigkeit, das ständige Hetzen zwischen Baustelle, Arbeit und Familie wird zu einer Zerreißprobe für die ganze Familie. Erfahrungsgemäß raten inzwischen klüger gewordene Bauherren davon ab und würden einen Großteil der Planung und Durchführung einem Profi überlassen.

Fazit

Bevor man sich tatsächlich mit dem Gedanken trägt ein Einfamilienhaus zu bauen, bedarf es einer gemeinschaftlichen Entscheidung, bei der die ganze Familie mit eingeschlossen werden sollte. Man sollte sich noch vor einer konkreten Absichtserklärung gründlich Gedanken machen über eine realistische Planung, umfangreiche Informationen über die Finanzierung einholen sowie die Möglichkeiten einer nachhaltigen Bauweise prüfen.

Hausbau, Einfamilienhaus

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