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Insektenstiche – große Gefahr für Kleinkinder!

Insektenstiche bei Kleinkindern

Mit der warmen Jahreszeit kommen Insekten. Mücken, Bienen und Wespen, Hornissen und Bremsen halten sich bevorzugt an den Orten auf, an denen Sie auch mit Ihrer Familie spazieren gehen oder die warme Sommersonne bei einem Bad im See oder im Schwimmbad genießen.

Mit Kleinkindern sollten Sie besonders vorsichtig sein und darauf achten, dass sich Insekten fernhalten und ein gefährlicher Insektenstich ausbleibt. Die Gefahr begründet sich vor allem darin, dass ein Kind das Risiko nicht abschätzen und zwangsläufig falsch reagieren wird.

Vermeiden Sie Panik und bleiben ruhig

Den schlimmsten Fehler begehen Sie, wenn Sie selbst wie wild um sich schlagen und dabei Ihr Kind ängstigen und die Aggressivität des Insekts fördern. Die meisten Insekten stechen nicht grundlos, sondern nur dann, wenn sie sich bedroht und angegriffen fühlen. Laute Schreie und hektische Bewegungen, ein schneller Lauf um dem Tier zu entkommen oder ein Schlag auf das Insekt können sich als folgenschwerer Fehler erweisen.

Wenn Sie ruhig bleiben und richtig reagieren, wird Ihr Kind nicht panisch werden und die Gefahr eines Insektenstichs mindert sich. Ermahnen Sie Ihr Kind zur Ruhe und bewegen sich selbst gelassen. Instinktiv sind schnelle Bewegungen keine Seltenheit, doch führen diese in 80% aller Fälle zu einem Stich, den Sie bei einer langsamen Handbewegung vermieden hätten.

Eis und Limo kontrollieren

Insekten lieben Süßigkeiten und sind von einem Eis oder der Limo ebenso begeistert wie Ihr Kind. Schwirrt eine Biene oder Wespe um das Eis, animieren Sie Ihr Kind dazu, es aus der Hand zu legen und sich langsam zu entfernen.

Bei Limo ist die Gefahr noch stärker, da das Insekt nicht selten direkt in die Flasche eintaucht und ohne einen zielgerichteten Blick nicht erkannt wird. Ehe Ihr Nachwuchs einen Schluck aus der Flasche nimmt, werfen Sie einen tiefen Blick in den Inhalt und schauen nach, ob eine verzweifelte Hummel oder Biene den Ausweg aus dem Glasbehälter sucht und aufgrund ihres Unfalls aufgebracht und verängstigt ist.

Ihre eigene Reaktion auf Insekten prägt das Verhalten Ihrer Kinder, die sich an Ihnen ein Beispiel nehmen und die frühkindlichen Erfahrungen auch im Erwachsenenalter nicht ablegen.

Präventiver Schutz vor Insekten

In Haus und Wohnung können Sie mit Fliegengittern und Insektenschutzrollos Vorsorge betreiben und vermeiden, dass stechende Insekten Einlass in Ihr Haus erhalten.

In der freien Natur ist die Prävention nicht ganz so einfach, aber auch nicht ausgeschlossen. Sitzen Sie am Abend im Garten, können Anti-Mückenkerzen vor Insektenstichen schützen oder mit einer Lotion zum Einreiben für Ihre unattraktive Präsenz bei Insekten sorgen.

Vermeiden Sie Sonnencremes und Lotionen mit einem blumig süßen Duft, da diese Insekten erst anziehen und für großes Interesse sorgen.

Kleinkinder und Babys sollten nicht nur wegen der Hitze, sondern auch zur Vermeidung von Insektenstichen einen Sonnenhut tragen und damit an der empfindlichsten Stelle, ihrem Kopf geschützt werden. Gelb und orange, sowie leuchtende Blütenfarben ziehen Insekten an und sind aus diesem Grund als Schutz sichtlich ungeeignet.

Schon im Kindergartenalter können Sie Ihrem Nachwuchs beibringen, wie dieser auf Insekten reagieren und was er vermeiden soll. Leben Sie Ruhe und Gelassenheit vor und zeigen keinesfalls Angst oder Panik, wenn Sie Ihr Kind nicht zu einem Angsthasen erziehen und ihm unbewusst beibringen, wie er Insekten durch hektische Bewegungen auf sich aufmerksam macht.

Und wenn es doch passiert?

Kommt es doch zu einem Stich, diesen umgehend kühlen und das Befinden des Kindes in den folgenden Minuten intensiv beobachten. Ist Ihr Kind nicht allergisch, wird die Auswirkung des Stichs nach dem ersten Schreck verfliegen und schnell in Vergessenheit geraten. Bei einer allergischen Reaktion rufen Sie umgehend den Notarzt, der sofort zur Stelle ist und erste Hilfe leistet.

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Insektenstiche bei Kleinkindern

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