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Neue Serie im KiKA: Wir Kinder aus dem Möwenweg

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Sie gehören zu unseren absoluten Lieblingshelden: Tara, Tieneke, Fritzi, Jul, Petja, Vincent, Laurin und Maus. Kurz: Die Kinder aus dem Möwenweg. Deshalb stehen sie natürlich auch auf der Liste der zehn besten Kinderbücher zum Vorlesen.

Und (vermutlich) deshalb, hat der KiKA die Geschichten von Kirsten Boie jetzt auch als Zeichentrickserie verfilmt.

Abenteuer in der Reihenhaussiedlung

Die Buchreihe beginnt damit, dass nach und nach alle neuen Bewohner in die kleine Reihenhaussiedlung am Möwenweg einziehen. Vor allem die Kinder wachsen schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen Tara und ihre beste Freundin Tieneke.

Insgesamt gibt es inzwischen fünf Bücher aus der Reihe. Darin erleben die Kinder aus dem Möwenweg viele, wunderbare Alltagsgeschichten. Sie backen zusammen Kekse für die Adventszeit, feiern Neujahr und den Valentinstag. Es gibt gemeinsame Feste und natürlich auch mal schwierige Situationen, die die Kinder aber gemeinsam immer gut auflösen. Unser absoluter Lieblingscharakter ist Taras kleiner Bruder Maus, der kleinste der insgesamt acht Kinder. Er ist so liebenswert charmant, dass man ihn einfach mögen muss.

Die Serie im KiKA

Dank der wunderbar unaufgeregten und sympathischen Erzählweise von Autorin Kirsten Boie sind die Kinder aus dem Möwenweg tatsächlich ein bisschen vergleichbar mit den Geschichten von Astrid Lindgren. Auch wenn sie natürlich in Deutschland und in der Gegenwart spielen. Deshalb wundert es absolut nicht, dass der KiKA die Bücher jetzt verfilmt hat.

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Bild: ZDF / WunderWerk

Der Pressetext zum Start lautet:

„Acht Kinder zwischen vier und elf Jahren ziehen in ein Neubaugebiet und leben Tür an Tür. Sie gehen in die gleiche Schule, spielen zusammen und durchlaufen ein gemeinsames Jahr mit all seinen Erfahrungen, Entdeckungen und Überraschungen. Da sind der Junge Petja und seine Freunde Vincent, Laurin und Maus auf der einen und das Mädchen Tara und ihre Freundinnen Tieneke, Fritzi und Jul auf der anderen Seite. Sie haben oft unterschiedliche Ansichten und nicht immer geht es dabei lustig und heiter zu: Die kinderlosen Nachbarn namens Voisin zum Beispiel erweisen sich als wenig freundschaftlich. Und was Tara erzählt und mit liebenswürdig-scharfsinnigen Kommentaren versieht, bietet reichlich Stoff für Konflikte. Doch der Möwenweg ist kein Ort für Dramen oder mächtige Gefahren. Letztlich ist er der schönste Ort der Welt, der Wärme und Geborgenheit liefert. Ein Ort, an dem sich die Kinder jeden Abend darauf freuen können, was der nächste Tag alles Schönes bringen wird: Sich um Haustiere kümmern, Ostereier suchen, Plätzchen backen, Laterne laufen oder Schwimmen gehen.“

Unsere Meinung

Daumen zur SeiteWir haben uns schon einen ersten Eindruck von der Serie verschaffen können und sind leider ein kleines bisschen enttäuscht. Hätten wir einen Wunsch freigehabt, hätten wir uns eine Realverfilmung gewünscht. Mit echten und sympathischen Darstellern. Zeichentrickserien haben einfach nicht den gleichen Charme. Außerdem ist die Serie sehr auf kleine Kinder zugeschnitten. Somit wird der Ausstrahlungstermin vermutlich kein fester Programmpunkt des Tages bei uns werden. Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren werden „Wir Kinder aus dem Möwenweg“ aber sicher mögen.

Die Infos:

Wir Kinder aus dem Möwenweg, 26 Folgen, Start: Sa., 10. Oktober, 18.05 Uhr, KiKA

Außerdem gibt es alle Folgen auf zdftivi online zu sehen.

Und wer die Bücher noch nicht kennt, sollte das schnell ändern. Hier gibt es sie zu kaufen:

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Bild: ZDF / WunderWerk

3 Kommentare

  1. Avatar

    Das ist meistens so bei Verfilmungen, wenn man das Buch schon kennt, glaube ich. Ich kenne die Bücher (noch) nicht, weil die Kapitel noch zu lang/bilderlos sind für meinen Vierjährigen. Die Filme gefallen mir (und meinem Sohn) aber gut!

  2. Avatar
    Zensurgegner sagt

    Man merkt schon am Zeichenstiel, dass diese Serie aus Deutschland kommt und nicht aus Japan, die so etwas definitiv besser drauf haben. Auch die Bewegungen sind nicht sonderlich flüssig, wenn man mal genau darauf achtet, wie bei allem deutschen Produktionen bisher. Die Zeichnungen in den Büchern sind noch schlimmer, was typisch für deutsche Kinderbücher ist.

    An dieser Stelle wollen wir uns aber nicht mit technischen Aspekten aufhalten immerhin kann man auch mit einfachen Mitteln eine gute Serie hinbekommen wenn der Zeichenstiel und die Handlung stimmt. Jedoch sind die einzelnen Episoden weit davon entfernt die Zuschauer zu fesseln, so dass man sich nach der Schule beeilt rechtzeitig nach Hause zu kommen um keine Folge zu verpassen wie damals bei den Kickers, oder später bei Sailormoon und Cowboy Bebop. Ja, die alle kommen aus Japan. Ja und ich merk schon wie gewisse Leute, die ein Problem damit haben, jetzt langsam zornig werden.

    Positiv sind jedoch die Gesichter der Kinder geworden, besonders die Mädchen sehen schnuckelig und sehr gelungen aus. Man könnte sie sich gut als beste Freundinnen in der Schule vorstellen. Dennoch hätte man etwas mehr aus der Serie herausholen können. Wenn die Produktionsfirma so weitermacht und vielleicht irgendwann besser wird, könnte es möglicher Weise auch hier eine gute Zeichentrick Industrie wie in Frankreich, USA und vor allem Japan existieren aber die Deutschen geben sich einfach keine Mühe. Die Bücher sind dagegen auf jeden Fall lesenswert.

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