Freizeit & Familienleben
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So lernt dein Kind am besten schwimmen

Schwimmen lernen

Schwimmen lernen ist wichtig. Ich dachte eigentlich, darüber wären sich alle einig.

Offensichtlich steigt aber seit Jahren in Deutschland die  Zahl der Kinder (und Erwachsenen), die nicht schwimmen können. Allein 2018 sind in Deutschland 300 Menschen ertrunken.

Nun bemängeln viele, dass es nicht an allen Schulen Schwimmunterricht gibt und das ist natürlich schade. Letztlich kannst du die Sache aber auch selbst in die Hand nehmen und dafür sorgen, dass dein Kind schwimmen lernt.

Schwimmen lernen – das beste Alter

Etwa mit 5 Jahren sind Kinder motorisch weit genug, um die Abläufe  zu lernen, die das Schwimmen erfordert. Einige schon etwas früher, andere etwas später.

Auf jeden Fall kannst du schon früh damit beginnen, dein Kind mit dem Wasser vertraut zu machen. Angefangen beim Baby-Schwimmen, in Wassergewöhnungskursen oder ganz einfach bei Familienausflügen ins Schwimmbad oder an einen Badesee.

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Solange dein Kind noch nicht schwimmen kann, behalte es immer im Auge. Eine tolle Schwimmhilfe sind diese Westen*, sie ermöglichen Bewegungsfreiheit und sind viel angenehmer als die Schwimmflügel, die es früher gab.

Wo kann mein Kind schwimmen lernen?

Schwimmkurse für Kinder bietet jedes Schwimmbad an, außerdem kannst du dich bei den Sportvereinen in deinem Ort erkundigen oder nach einer privaten Schwimmschule suchen. Oft gibt es Wartelisten, höre dich also ruhig frühzeitig um.

Kann ich meinem Kind nicht selbst schwimmen beibringen?

Möglich ist das natürlich. Ich selbst würde aber immer professionellen Unterricht bevorzugen und habe meinen Kindern das Schwimmen nicht selbst beigebracht, obwohl ich lange Wasserball gespielt habe und grundsätzlich wüsste, wie es geht. Im Kreise anderer Kinder bei einem ausgebildeten Schwimmlehrer, lernt es sich aber oft entspannter als wenn Mami oder Papi und womöglich zu hohe Erwartungen im Spiel sind  …

Wenn dein  Kind die Grundlagen und Bewegungen aber einmal beherrscht, könnt ihr natürlich zusammen üben und ganz einfach Spaß zusammen haben. Nach einem Ring tauchen, ins Wasser springen, „um die Wette“ schwimmen.

Welche Abzeichen sollte jedes Kind haben?

Das Seepferdchen ist der erste Nachweis darüber, dass Kinder sich über Wasser halten können und somit natürlich ein wichtiger Schritt. Meistens reichen die Fähigkeiten danach aber noch nicht aus, um wirklich sicher zu schwimmen. Deshalb sollte jedes Kind das deutsche Schwimmabzeichen in Bronze ablegen. Früher nannte man es Freischwimmer.

Was dazu nötig ist, kannst du auf der Homepage der DLRG nachlesen.

Muss es wirklich ein Abzeichen sein?

Theoretisch reicht es natürlich, wenn du weißt, dass dein Kind schwimmen kann. Es geht ja in erster Linie um die Sicherheit. Doch spätestens in der Schule wird der Nachweis über die Schwimmfähigkeit relevant.

Nur Kinder, die das Schwimmabzeichen in Bronze besitzen, dürfen auf Ausflügen oder Klassenreisen auch in den Schwimmerbereich eines Sees oder Freibades. Wenn Kinder keinen Nachweis über die Schwimmfähigkeit haben, dürfen sie sich oft aus Sicherheitsgründen nicht so frei bewegen.

Das ist nicht nur nervig, sondern auch ziemlich uncool.

Wenn du deinem Kind einen großen Gefallen tun möchtest, kümmere dich darum, dass es schwimmen lernt :-)

Schwimmen lernen

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Kategorie: Freizeit & Familienleben

von

Nicole Stroschein

Ist freie Journalistin in Hamburg und arbeitet für verschiedene Zeitschriften großer Verlagshäuser wie z.B. HÖRZU. Nic mag ihren Job und liebt Geschichten über Menschen aller Art. Auf ihrem Blog NicMag.de gibt sie diesen Geschichten virtuell Raum.

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