Freizeit & Familienleben
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Sicherer Sprungspaß für die ganze Familie – wie du das perfekte Trampolin für euch findest

Trampolin
Gastbeitrag von Christoph Erkens

Das Trampolin ist eines der klassischsten, bekanntesten und ältesten Sportgeräte überhaupt, sowohl für jung wie alt etwas älter – und verliert dennoch einfach nicht seinen Reiz.

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Neue Trends, Sportarten und Spielgeräte kommen und gehen, doch das Trampolin bleibt. Wenn du gerade mit dem Gedanken spielst, für eure Familie oder Kids ein Trampolin anzuschaffen, dann gibt dir dieser Artikel hoffentlich noch ein paar Tipps vorab.

Das passende Trampolin finden

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Zunächst gilt es, sich zu überlegen, wo das neue Trampolin demnächst stehen soll: Möchte ich ein Outdoor-Trampolin für den Garten oder ein Indoor-Trampolin für drinnen?

Beide Arten haben natürlich ihre Vor- und Nachteile:

  • Das Springen auf einem Outdoor-Trampolin kann bei Sonnenschein und tollem Wetter natürlich noch mehr Spaß machen, als drinnen auf einem Trampolin – und die ganze Familie tankt Vitamin D in einem mit.
  • Auf der anderen Seite ist der Sprungspaß bei einem „Draußen-Trampolin“ leider zeitlich begrenzt: Spätestens im Oktober, wenn es draußen kalt, nass und windig wird, und der Herbst kommt, ist die Zeit des Gartentrampolins in der Regel für einige Monate Geschichte.
  • Hinzukommt, dass es für die meisten Modelle empfohlen wird, sie im Herbst abzubauen und den Winter über im Keller zu verstauen, um das Material zu schonen. Nicht jeder hat da Lust drauf, und so passiert es oft, dass das Gartentrampolin Wind und Wetter ausgesetzt ist und über die kalten Monate „leidet“, was der Lebensdauer des Trampolins nicht gerade zuträglich ist.

Egal, ob ihr euch für ein Modell für den Garten oder für die Wohnung entscheidet – für beide Fälle wollen wir euch gleich noch ein paar Tipps und Hinweise jeweils mitgeben:

Sicherheit geht vor – auch beim Trampolin

„Sicherheit geht vor“. Dieser Satz gilt auch, wenn ihr euch ein Trampolin kaufen wollt. Achtet daher beim Kauf darauf, dass ihr ein Modell wählt, welches höchsten Sicherheitsstandards entspricht.

„Woran erkenne ich das?“ fragst du dich vielleicht. Einerseits kannst du darauf achten, ob dein anvisiertes Modell Auszeichnungen gewonnen hat, und z.B. beim Test von Stiftung Warentest gut abgeschnitten hat. Denn letztgenannte achten bei ihren Untersuchungen der Modelle immer stark auf den Sicherheitsfaktor, und haben zuletzt 2019 einen großen Test gemacht (hier zu finden).

Neben dem Lesen von Nutzererfahrungen, kann es sinnvoll sein, zu gucken, ob der Unternehmensname einem bekannt vorkommt. Gestandene, etablierte Unternehmen und Sportartikel- und Sportgerätehersteller haben sich diesen guten Ruf und Namen in der Regel nicht ohne Grund aufgebaut, sondern weil sie über Jahre gute Qualität geliefert haben.

Was du auch noch tun kannst, ist auf Bewertungsportalen im Internet (einfach nach „Trampolin-Hersteller/Modell + Bewertungen“ googeln) einmal querzulesen, wie die Erfahrungen hier sind. Aber Achtung: Dies solltest du immer mit einer gewissen Distanz tun, denn leider ist nicht jede Bewertung im Netz echt.

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Ein paar Regeln für das Trampolinspringen

Mindestens genauso wichtig, wie ein Auge auf die Qualität der Hersteller des Trampolins zu werfen, ist es, sich selbst ordnungsgemäß zu verhalten: Denn viele Unfälle, von denen man leider immer wieder hört, passieren nicht aufgrund von schlechten Sportgeräten, sondern durch Missachtung wichtiger Regeln.

Experten raten zum Beispiel – übereinstimmend eigentlich – dass immer nur eine Person zur gleichen Zeit auf dem Trampolin springen sollte. Eine weitere Grundregel ist, dass Saltos tabu sind. Und auch das Mindestalter sollten Eltern nicht außer Acht lassen: Empfohlen wird das Trampolinhüpfen in der Regel erst für Kinder ab 6 Jahren aufwärts.

Lesetipp: Auf unserem Trampolin-Blog findest du eine Liste mit 20 Regeln für sicheres Trampolinspringen, die wir dir ans Herz legen zur Sicherheit deiner Kids und aller.

Garten-Trampolin auswählen: Worauf achten

Der offensichtlichste Faktor, worin sich Trampoline für draußen unterscheiden, ist der Preis. Zwischen 250 und 1.500 Euro kann man hier zugreifen. Die Preisspanne ist weit und groß, wie du siehst.

Dabei ist es jedoch nicht unbedingt notwendig, über 1.000 Euro zu investieren, wie der Test von Stiftung Warentest gezeigt hat. Denn Platz 2 im Test, das Hudora Fantastic 300*, kostet beispielsweise nur rund 350 Euro.

Der Testsieger, den das bekannte Magazin gekürt hat, kostet dagegen tatsächlich stolze 1.500 Euro: Das Springfree Medium Round R79* hat die Jury überzeugt und ist in vielen Bereichen nochmals etwas besser als das eben genannte Hudora-Modell.

Die Sicherheit ist beim Springfree-Trampolin „1A“, da – anders als bei der Konkurrenz – Fiberglasstangen statt Federn verwendet wurden, was die Verletzungsgefahr minimiert. Auch das Sprungerlebnis wurde von den Testpersonen als am besten beschrieben.

Weiteres Plus: Das witterungsbeständige Material des Springfree-Trampolins macht es theoretisch möglich, das Gartentrampolin auch den Winter über im Garten stehen zu lassen – lästiges Ab- und wieder neu Aufbauen ist daher nicht zwangsläufig nötig und spart Zeit und Nerven.

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Trend: Trampoline zum Eingraben in den Garten

Ein Trend, der in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, sind sogenannte Inground-Trampoline. Diese werden in den Boden eingegraben oder auf Höhe des Rasens installiert und ragen nicht so weit in die Höhe.

Sie passen daher optisch häufig schöner in den Garten hinein und sind nicht so auffällig. Nicht jeden stört dies, aber manche schon, und für die kann sich ein solches Inground-Trampolin lohnen.

Indoor-Trampolin auswählen: Worauf achten?

Falls du mit einem Trampolin für drinnen liebäugelst, möchte ich dir auch hier noch ein paar Tipps und Erfahrungen von mir mit an die Hand geben. Ich selbst habe mich bei meinem Indoor-Trampolin damals nach langer Recherche für ein klappbares Modell entschieden.

Die haben den großen Vorteil, dass sie binnen 30 Sekunden in der Regel zusammengeklappt und blicksicher hinter der Tür verstaut und versteckt werden können. Das spart viel Platz in der Wohnung, und ergibt daher vor allem für alle Familien und Menschen Sinn, die nicht mehr unendlich viel Stellfläche in ihrer Wohnung oder ihrem Haus freihaben.

Ein sehr gutes und bekanntes Modell, welches klappbar ist und welches ich auch besitze, ist das SportPlus Fitness-Plus-Trampolin*. Dieses bekommt man schon für rund 150 Euro in verschiedenen Online-Shops, und mit ihm kann man das ganze Jahr über Springen und Spaß haben.

Achtung: Es gibt das Trampolin in zwei Varianten, einmal klappbar und einmal nicht, daher drauf achten, dass du die für dich richtige Variante auswählst!

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Abschließende Worte

Was noch wichtig zu wissen ist: Die Gartentrampoline sind in aller Regel größer, haben einen größeren Durchmesser und eine wesentlich größere Sprungfläche als Indoor-Trampoline. Gerade Kids werden daher vermutlich eher an einem Gartentrampolin Freude haben. Und vor allem die kleineren Kids springen auf einem Gartentrampolin mit Netz sicherer als auf einem Indoor-Trampolin, welches ohne Netz daherkommt.

Spätestens ab dem Teenager-Alter aber kann auch ein günstiges und klappbares Indoor-Modell Sinn ergeben. Jumping-Fitness ist ein aktueller Trend in der Sportszene, der auch junge Menschen anspricht und begeistern kann. Vor allem weibliche Teenager dürften hieran Freude haben.

Natürlich gibt es noch mehr zu sagen zu diesem großen Thema, doch das würde den Rahmen sprengen dieses Artikels. Für weitere Informationen und Erfahrungsberichte und Empfehlungen rund um Trampoline für drinnen und draußen lege ich euch daher meinen Blog https://trampolin-traum.de/ ans Herz.

Der Autor

Christoph ErkensChristoph Erkens ist Autor und Gründer des Trampolin-Blogs https://trampolin-traum.de/. Zusammen mit einem kleinen Team von sportbegeisterten Autoren schreibt er auf dem Blog über Bewegung und Trampolinspringen in allen Facetten.

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