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Lego-Chaos und antike Kunstwerke

Lego-Chaos

Christine von mama-arbeitet hat ein wunderbares Thema für eine Blogparade gefunden und natürlich direkt mit einem eigenen Beitrag vorgelegt. Thema der Blogparade: Der älteste und neuste Gegenstand in den verschiedenen Zimmern deiner Wohnung. Sie nimmt uns darin mit auf einen spannenden Streifzug durch ihre Wohnung, die sie ja mit drei Kindern teilt.

Die Kinderzimmer selbst allerdings spart Christine in ihrem Beitrag aus. Begründung: „Zuviel Krimskrams drin.“ Ein nachvollziehbarer Grund.

Doch, wir wären nicht das Elternhandbuch, wenn wir uns davon ebenfalls abschrecken ließen. Also wagte ich mich in die Höhle der kleinen Löwen. Bzw. eines der kleinen Löwen. Vorher besprach ich mit ihm, welche beiden Stücke aus seinem Zimmer wohl zu dem geplanten Beitrag passen könnten. Natürlich hatte ich schon einen Plan. Doch seine Idee zum Thema war ebenso ehrlich wie charmant. Wie aus der Pistole geschossen meinte er: „Das Neuste ist immer mein aktuelles Lego-Chaos!“

Das ist keine Bettdecke, das ist ein Gebirge

Natürlich hat er damit absolut Recht. Dieses jeweilige Lego-Chaos ist auch überhaupt ein interessantes Thema, das vermutlich alle Eltern so oder in abgewandelter Form kennen. Die Zimmer-Aufräum-Regel besagt: Lego muss in die dafür vorgesehenen Kisten sortiert werden. Es sei denn, es handelt sich um ein Bauwerk, das so noch weiter ausgebaut oder bespielt werden muss. Und dies führt regelmäßig dazu, dass extremes Lego-Chaos als Bauwerk (oder ähnliches) deklariert wird.

Sogar die Bettdecke (!), die auf dem Boden liegt, gehöre dazu, musste ich mir kürzlich erklären lassen. Sie stellt ein Gebirge dar. Ah, ja, hätten wir das also auch geklärt …

Jüngster Bewohner des Kinderzimmers: Das Bett

Bett vorher & nachherNun, nachdem wir ausführlich über die Lego-Thematik gesprochen hatten, unterbreitete ich dann meine Ideen für diesen Beitrag und – siehe da – sie fanden durchaus Begeisterung.

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Und deshalb hier zunächst das neueste Möbelstück aus der Lego-Löwen-Höhle: Es handelt sich um ein schlichtes, aber äußerst praktisches Bett, das man bei Bedarf und/oder Übernachtungs-Besuch ausziehen kann. Ganz wunderbare Sache, das Bett ist in etwa 1,5 Jahre alt. Wir haben es, seitdem wir in diesem Haus wohnen.

Schon fast ein antikes Kunstwerk: Papas Bild

Volkers BildDas älteste Stück in diesem Kinderzimmer ist schon fast ein antikes Kunstwerk. Ein Bild, das der Papa des kleinen Löwen gemalt hat, als er selbst etwa in dessen Alter war.

So ganz genau ist das Jahr nicht mehr bekannt. Aber es muss ca. 40 Jahre her sein, da saß ein kleiner, blonder Junge am Fenster einer Wohnung in der Hamburger Sierichstraße. Die Sierichstraße ist recht bekannt, weil sie eine Einbahnstraße ist, die ihre Fahrtrichtung immer mittags um 12 Uhr wechselt, um den Berufsverkehr zu regeln. Und das, was der kleine Junge sah, malte er. Er malte und malte und malte. Sehr akribisch. Auf Drucker-Endlos-Papier.

Viele Jahre später ließ die Mutter des kleinen Jungen, welche natürlich die Großmutter meines Sohnes ist, das Bild rahmen. Und jetzt hängt es hier im Kinderzimmer und wir alle freuen uns sehr darüber. Mal schauen, ob es noch eine weitere Generation in ihrem Zimmer aufhängen wird. Wir halten es auf jeden Fall gern noch weitere 40 Jahre in Ehren.

Fotos: Nicole Stroschein

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