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Tipps für die Schwangerschaft – Das letzte Drittel

Tipps für die Schwangerschaft

Von einer Minute auf die andere ist nichts mehr so, wie es vorher war. Mal ist es ein rosa Strich, dann wieder zwei oder ein Kreuz – jeder Schwangerschaftstest ist anders und doch zeigen sie alle in kürzester Zeit an, ob du ein Kind erwartest oder nicht. Der Besuch beim Gynäkologen bringt meistens die letzte Gewissheit.

Und dann? Damit du die 40 Wochen bis zur Geburt so angenehm wie möglich verlaufen, haben wir ein paar Tipps für die Schwangerschaft zusammengestellt.

Heute: Das letzte Drittel.

Das letzte Drittel

Jetzt ist es nicht mehr lang hin, dann erblickt dein Baby das Licht der Welt. Während die einen jetzt noch schnell letzte Besorgungen erledigen und das Kinderzimmer herrichten, genießen andere die Ruhe und hören in sich hinein.

Ein paar letzte Tipps auch von der Elternhandbuch-Redaktion.

Bewegung

Gymnastik oder Yoga, Radfahren und spazieren gehen – Bewegung ist auch in den letzten Wochen vor der Geburt eine gute Möglichkeit, das körperliche Wohlbefinden zu steigern. Zudem sorgt sie für einen erholsamen Schlaf.

Also keine Scheu vor Aktivität – natürlich immer so, dass du dich dabei wohl fühlst!

Was hilft gegen Sodbrennen?

72 Prozent der Schwangeren leiden vor allem in den letzten Wochen an Sodbrennen. Du gehörst auch dazu? Helfen können hier Mineralwasser mit viel Hydrogencarbonat, Milch, eine Handvoll Mandeln oder ein Stück Camembert.




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Schuld am säuerlichen Aufstoßen ist übrigens der Hormonhaushalt. Aber auch an die wachsende Gebärmutter mit deinem Baby. Sie drückt zeitweise auf den Schließmuskel des Magens, so dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt.

Nur kein Stress!

Eine Grundregel für alle Lebensbereiche und -Phasen bekommt in den letzten Wochen der Schwangerschaft noch mehr Bedeutung als sonst. Höre auf deine innere Stimme und die Signale deines Körpers: Wie geht es mir und dem Baby? Kurzatmigkeit, Rückenschmerzen, Brustspannen und häufigere Kontraktionen der Gebärmutter signalisieren, dass der Körper jetzt mehr Ruhe braucht. Wäre es schön, mal wieder eine Pause einzulegen? Dann gönn sie dir und lege die Beine hoch: Lies ein gutes Buch, nimm ein Bad bei Kerzenschein. Vielleicht kann dein Partner dich mit einer liebevollen Massage verwöhnen.

Je runder du wirst, desto schwieriger wird, es eine bequeme Schlafposition zu finden. Ein Stillkissen kann Erleichterung bringen. Du kannst es seitlich unter den Bauch schieben oder ein Bein darauf ablegen.

Du bist dein bester Ratgeber!

Gut gemeint ist oft leider das Gegenteil von gut. Freunde, Verwandte und Bekannte halten für Schwangere oft völlig ungefragt kluge Ratschläge bereit. Leider verunsichern sie damit oft mehr als zu helfen.

Führe dir immer vor Augen, dass du selbst dein bester Ratgeber bist. Solange du dich wohl fühlst, ist meistens alles in Ordnung. Statt dich von gruseligen Geschichten entfernter Bekannter irritieren zu lassen, suche dir lieber rechtzeitig eine Hebamme, die dir sympathisch ist und der du vertrauen kannst. Sie kennt sich mit den verschiedensten Beschwerden tatsächlich aus und hat auch einen sinnvollen Rat, falls es irgendwo drückt.

Denke immer daran: Schwangerschaft und Geburt sind ganz natürliche Ereignisse, und du selbst weißt instinktiv am besten, was ihr – du und dein Baby – gerade braucht!

Foto: Sofia Andreevna / shutterstock.com

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