Sommer, Sonne, Strand oder See – Badeurlaube sind für Familien eine perfekte Art, die Ferien zu verbringen. In der Liste der beliebtesten Urlaubsziele stehen Nordsee, Ostsee und natürlich das Mittelmeer ganz weit oben.
Gemeinsam im Wasser planschen, Sandburgen bauen und die Sonne genießen – das sind die Momente, die bleiben. Damit ihr die Zeit am Strand entspannt genießen könnt, haben wir ein paar praktische Tipps zusammengestellt. Vor allem dann, wenn die Kinder noch klein sind, erleichtern sie den Alltag am Strand.
Inhalt
Kinder beaufsichtigen und Badezeit begrenzen
Auch dann, wenn der Strand nur seicht abfällt und der Wellengang sehr sanft zu sein scheint, ist es wichtig, dass Kinder in Wassernähe beaufsichtigt werden. Kinder können Gefahren noch nicht gut einschätzen, deshalb gehört ein Auge auf sie am Strand einfach dazu. Lass Kinder nicht allein weit rausschwimmen – gemeinsam macht es ohnehin mehr Spaß.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die Zeiten im Wasser zu begrenzen, um einer Auskühlung vorzubeugen. Das Wasser der Ostsee z. B. erreicht im Hochsommer nur um die 20 Grad Celsius. Nur das Mittelmeer ist wesentlich wärmer, sodass die Bade- und Planschzeiten hier etwas länger ausfallen dürfen.
Unerlässlich: ein guter Sonnenschutz
Zuverlässiger Sonnenschutz gehört im Strandurlaub unbedingt dazu. Sonnenbrille, Kappe und T-Shirt verhindern schmerzhafte Sonnenbrände, sollten aber immer in Kombination mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30-50 für Kinder) zum Einsatz kommen.
Experten empfehlen, die Kinder etwa eine halbe Stunde vor dem Baden einzucremen, damit die Haut ausreichend Zeit hat, die schützenden Wirkstoffe aufzunehmen. Lotionen, die ganz einfach aufgesprüht werden, sind besonders praktisch.
Die direkte Mittagssonne solltet ihr aber auch mit Sonnenschutz meiden und auch in den weiteren Stunden des Tages regelmäßig schattige Plätze aufsuchen, um das Risiko für einen Hitzschlag zu minimieren.
Worauf du am Strand achten kannst
Nicht nur Wasser und Sonne können gefährlich werden, auch am Strand lauern viele Risiken.
An vielen Stränden werden regelmäßig Quallen angespült, die auf Kinder eine große Anziehungskraft ausüben. Die meisten heimischen Quallen sind harmlos, aber die Berührung mit Tentakeln kann bei einigen Arten schmerzhaft sein. Gleiches gilt, wenn die Kinder mit heißem Sand oder mit spitzen Steinen in Berührung kommen.
Spezielle Neoprenschuhe schützen zuverlässig vor Verletzungen und sind dabei trotzdem leicht und bequem. Ihr bekommt sie im Sportgeschäft oder online.
Auch ans Hinterland denken
Falls ihr auch mal eine Strandpause einlegt und Fahrradtouren oder Wanderungen im Hinterland plant: In bewaldeten Gegenden können Zecken vorkommen. Lange Hosen und geschlossenes Schuhwerk helfen, regelmäßige Kontrollen nach dem Ausflug auch. Eine Zeckenzange gehört dann in die Reiseapotheke.
Packliste für den Strandurlaub mit Kindern
Abschließend hier ein Überblick über Gegenstände, die ihr für einen Strandurlaub mit Kindern einpacken solltet:
- Sonnencreme/Sonnenmilch
- After-Sun-Lotion
- Pflaster
- strandtaugliche Kleidung
- Sonnenbrillen
- Neoprenschuhe
- Reiseapotheke (Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Magen-Darm-Beschwerden, Sonnenbrand)
- Zeckenzange
- Strandtücher
- evtl. Strandmuschel, Strandspielzeug, Schwimmring, Badetier
Mit guter Vorbereitung und ein paar praktischen Dingen im Gepäck steht einem entspannten Strandurlaub nichts im Weg. Genießt die gemeinsame Zeit am Meer – die Erinnerungen daran werden noch lange nachwirken.

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