Familie & Urlaub
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Herbstferien Part 2: Rhodos statt Florida

Rhodos

Sommer, Sonne, Strand – das war es, was ich mit meiner Truppe in den Herbstferien erleben wollte. Der Traum von Florida platzte leider in dem Moment, als AirBerlin Insolvenz anmeldete, darüber berichtete ich bereits.

Nun bin ich zum Glück nicht dafür bekannt, in einer solchen Situation den Kopf in den Sand zu stecken (wie auch ohne Strand?), ich plante also um.

Wo könnte man im Oktober noch eine schöne Woche verbringen, nicht zu weit weg und doch noch warm genug für einen Badeurlaub? Die Wahl fiel auf Rhodos.

Wie es dazu kam und vor allem, wie es uns dort gefiel, erzähl ich euch einfach mal.

Rhodos? Rhodos!

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Nach dem Aus der Florida-Träume sah ich mich auf den einschlägigen Reiseportalen nach Alternativen um. Der Flug sollte nicht zu lang dauern und nach dem Verlust von 1.300 Euro wollte ich auch nicht zu viel Geld ausgeben.

Damit fielen Fernziele schon mal weg.

Die kanarischen Inseln sind natürlich immer eine Möglichkeit. Hier kannte ich schon Lanzarote und Fuerteventura. Vielleicht mal Gran Canaria oder Teneriffa? Nein, da sprang der Funke nicht über. Das änderte sich ruckartig als ich suchend nach Griechenland schwenkte.

Hach, was ich dort sah, gefiel mir sofort. Und ich war tatsächlich noch nie zuvor in Griechenland gewesen. Höchste Zeit also, das endlich anzugehen.

Schnell war auch das exakte Ziel definiert: Rhodos!

Vier Sterne, Sonnenschein und Abhängen

Nun sind wir von Haus aus ganz entspannte Urlaubstypen. Wir sind auch mit ein paar Übernachtungen im Bully glücklich, brauchen nicht zwingend Luxus.

Nach anstrengenden Monaten mit Umbau und Umzug, der Enttäuschung über die geplatzte Florida-Reise und einer langen Zeit ganz ohne Urlaub, wollte ich aber diese Woche einfach nur entspannen und genießen. Unsere Wahl fiel deshalb tatsächlich mal auf ein Vier-Sterne-Hotel, sogar mit All-Inclusive-Versorgung, in direkter Strandlage.

Ich wollte abhängen, so lange ich dazu Lust hätte und mir nicht Gedanken darüber machen, was die Kinder essen könnten.

Herbstferien und kaum Kinder …

Das Hotel war groß und schick und vor allem angenehm leer. Die Herbstferien fielen auf die letzten zwei Oktoberwochen. Anfang November klappt man auf Rhodos die Bürgersteige hoch, sprich: Die Urlaubssaison endet bis zum nächsten Frühjahr. Dementsprechend wenig war los.

Wobei ich schon mit etwas mehr Schulkindern gerechnet hätte. Der Flieger war auch voll, allerdings verteilten die Reisenden wohl auf diverse andere Hotels.

Wir genossen es, sehr sogar. Es war immer eine Liege am Pool für uns frei, kein Gedränge am Buffet, alles total entspannt. Das sogenannte Doppelzimmer, das wir zu dritt bewohnten, war sehr schick und bestand aus zwei Schlafzimmern, zwei Balkonen und einem Bad.

Perfekt!

Endlich ein Kumpel

Für meine Tochter und mich war das Leben perfekt. Rumliegen, lesen, baden, mal im Meer, mal im Pool. Mein Sohn allerdings fing schnell an, sich zu langweilen. Er wollte gern mehrere Stunden am Stück baden, Tischtennis spielen oder andere Dinge, zu denen wir schon Lust hatten, aber eben nicht so ausdauernd.

Nach einigen Tagen fand sich aber zum Glück ein kleiner Kumpel aus England, mit dem unser Reisebegleiter für den Rest der Zeit um Häuser und Pool zog. Perfekt!

Hach, was soll ich sagen? Es war eine wundervolle Woche. Genau so, wie ich mir das gewünscht hatte. Und wir haben uns auf Rhodos sehr wohl gefühlt. Ein Ausflug nach Rhodos-Stadt stand auf dem Programm, ansonsten Strandurlaub vom Feinsten 🙂

Und letztlich hat der Urlaub uns auch noch ein neues Familienmitglied beschert. Kalle 🙂 Aber dazu in einer anderen Geschichte mehr.

Fotos: Nicole Stroschein
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