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Kinderspielplatz selbst bauen: Welche Möglichkeiten gibt es und worauf sollte man bei der Projektumsetzung achten?

Kinderspielplatz selbst bauen, Schaukel

Immer mehr junge Familien in Deutschland erfüllen sich den Traum von den eigenen vier Wänden – was laut diversen Studien nicht nur daran liegt, dass die Eltern ihren Kindern ausreichend Platz zur Entfaltung, sondern vor allen Dingen auch eine eigene grüne Oase direkt hinter dem Haus bieten möchten. Und damit sich die Kleinen nicht nur rundum wohlfühlen, sondern darüber hinaus auch viel Spaß haben können, empfiehlt sich der Bau eines eigenen Spielplatzes.

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Aber wie funktioniert das denn eigentlich genau? Welche Möglichkeiten gibt es? Worauf sollte man bei der kindgerechten Errichtung eines Sandkastens, eines Spielhauses oder einer Schaukel samt Rutsche achten? Und welche Rolle spielt dabei eigentlich das Thema Nachhaltigkeit?

Eine gute Planung ist das A und O

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Nach Herzenslust im Sandkasten buddeln, den ganzen Tag schaukeln und rutschen und zum Ausruhen geht es in das persönliche Baum- oder Spielhaus – so ein Spielplatz im eigenen Garten dürfte wohl für jedes Kind ein absoluter Traum sein. Und das Beste daran: Jeder kann seinem Nachwuchs diesen Traum erfüllen, egal ob handwerklich begabt oder nicht.

Allerdings kann eine gewisse Planung und Vorbereitung nicht schaden, bevor man sich an die verschiedenen Projekte wagt. Daher empfiehlt sich im ersten Schritt ein Gespräch mit dem Kind, um herauszufinden, welche Spielmöglichkeiten es sich am meisten wünscht.

Im Anschluss daran kann man auch schon direkt loslegen – allerdings sollte man im Optimalfall mit einem einfachen Projekt beginnen und sich danach langsam steigern. So verhindert man, dass man sich übernimmt und der Spielplatz auch nach vielen Monaten noch immer nicht fertig ist.

Kinderspielplatz selbst bauen: Welche Möglichkeiten gibt es und wie steht es dabei um die Sicherheit des Nachwuchses?

Wer den Kinderspielplatz selbst bauen möchte, sollte sich vorab genau überlegen, was, wo und womit gebaut werden soll.

Als der absolute Klassiker gilt hier natürlich der Sandkasten – aber wie baut man denn eigentlich so eine Buddelkiste? Worauf muss man bei der Konstruktion einer Schaukel achten? Und wie errichtet man möglichst unkompliziert ein Spielhaus, das nicht nur hübsch aussieht und in dem sich der Nachwuchs pudelwohl fühlt, sondern vor allen Dingen auch sicher ist?

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Der Sandkasten: Ein Muss für jeden Spielplatz

Sandkuchen backen, buddeln und Burgen bauen – so ein Sandkasten bietet einem Kind facettenreiche Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung. Und praktischerweise trainiert der Nachwuchs gleichzeitig auch sämtliche Sinne, was bekanntlich überaus förderlich für die frühkindliche Entwicklung ist.

Doch bevor der Nachwuchs buddeln kann, sind zuerst Eltern an der Reihe. Im ersten Schritt muss nämlich ein geeigneter Platz im Garten gefunden, die Maße genommen und ein Loch ausgehoben werden. Im Anschluss daran wird der Boden mit Kies bedeckt und mit einer wasserdurchlässigen Folie ausgelegt.

Nun ist die Außenkonstruktion an der Reihe. Dazu empfehlen sich einfache Holzbretter, die man sich praktischerweise direkt im Baumarkt zuschneiden lässt. Die Bretter werden dann an den Innenwänden des Loches ausgelegt und mit der Folie vertackert. Danach werden noch die Sitzbretter in einer geeigneten Höhe befestigt und der Sand eingefüllt – und fertig ist der selbstgebaute Sandkasten.

Gut zu wissen: Wer großen Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte sowohl bei dem Holz als auch beim Sand darauf achten, dass diese Materialien aus einer umweltbewussten (beispielsweise FSC-zertifiziert) und regionalen Produktion stammen.

Schaukel und Rutsche: Nur etwas für erfahrene Handwerker?

Wer seinem Kind eine Schaukel oder eine Rutsche bauen möchte, muss bei der Konstruktion einige wichtige Punkte beachten – denn schließlich soll sich der Nachwuchs nicht nur im Haus, sondern auch im Garten rundum sicher fühlen. Dementsprechend gilt es nicht nur auf die allgemeine Statik und auf die Fliehkräfte zu achten, sondern ebenso auf qualitativ hochwertige Materialien, die so robust wie möglich sind.

Natürlich ist es auch möglich, eine Sitzfläche mit zwei Seilen an einem stabilen Ast zu befestigen, doch sollte man hier 100%ig sicher sein, dass der Ast das Gewicht trägt und die Seile aus reißfestem Material bestehen. Und wer nicht zu den Handwerkprofis gehört, kann stattdessen beispielsweise auf einen Bausatz aus dem Fachhandel zurückgreifen.

Wichtig: Der Fertigbausatz sollte in jedem Fall TÜV-geprüft und -zertifiziert sein, damit das Kind zu jeder Zeit absolut sicher ist.

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Das Spielhaus: Ein heimeliger Rückzugsort für den Nachwuchs

Ein sogenanntes Spielhaus bietet dem Kind einen schattigen und trockenen Rückzugsort, in dem es sich verstecken und der Fantasie freien Lauf lassen kann. Wer es sich einfach machen möchte, kann einen fertigen Bausatz kaufen und die vorgefertigten Elemente dann ganz einfach an einer geeigneten Stelle im Garten zusammensetzen.

Alternativ dazu reichen häufig aber auch ein paar Bretter, Nägel, eine wasserdichte Plane, einige Decken und Kissen, sowie die eine oder andere Farbe, um dem kleinen Häuschen einen farbenfrohen Anstrich zu verleihen.

Gut zu wissen: Wer sich nicht sicher ist, wie man ein Spielhaus (auf-)baut, findet im Internet zahlreiche Erklärvideos und praktische Bauanleitungen, mit denen man seinem Kind im Handumdrehen einen tollen und sicheren Platz zum Spielen errichten kann – egal ob klassische Spielstube, gemütliches Baumhaus oder kreative Weidenhütte.

Kinderspielhaus aus Paletten und Schrottholz selber bauen
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Kinderspielplatz selbst bauen

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