Baby & Kleinkind
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Es muss nicht immer Taufe sein – die Kinderwillkommensfeier

Kinderwillkommensfeier

Hurra, das Baby ist da. Im Überschwang der Gefühle (und der Hormone) wollen die jungen Eltern die ganze Welt umarmen und auch alle wissen lassen, dass der kleine Erdenbürger gut gelandet ist.

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Bis heute ist traditioneller Weise die Taufe der erste offizielle Auftritt des Babys. Bei diesem Anlass wird der Nachwuchs der Familie und Freunden vorgestellt und in der religiösen Gemeinschaft aufgenommen.

Immer mehr frisch gebackene Eltern wollen aber auf eine kirchliche Feier verzichten. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Entweder haben die Eltern keine Beziehung zu Glaube und Kirche, kommen aus unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften oder sie wollen ihrem Kind zu einem späteren Zeitpunkt die freie Entscheidung für eine Glaubensrichtung überlassen.

Egal welche Gründe es gibt, sie sind höchst persönlich und sollten auch innerhalb der Familie und des Freundeskreises respektiert werden.

Eine ganz persönliche Zeremonie

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Was aber tun, wenn man zwar auf die klassische Taufe nicht aber auf die Zeremonie der Namensgebung und eine Familienfeier verzichten will?

Glücklicherweise hat sich eine schöne Alternative zum traditionellen Ritus entwickelt: die Baby- oder Kinderwillkommensfeier.

Diese Feier kann ganz nach eigenem Geschmack geplant und durchgeführt werden. Statt der Taufpaten können Lebenspaten eingeladen werden und die Feierlichkeit kann in den eigenen vier Wänden, an einem See, im Garten oder an einem anderen wichtigen Ort stattfinden. Wenn man dann auch noch für dafür sorgt, dass gute Fotos entstehen, kann man als Dankeschön ganz besondere Dankeskarten verschicken.

Gut geplant ist besser gefeiert

Wie bei jedem Fest ist auch für das Willkommensritual eine gute Planung schon die halbe Miete. Da die Organisation einer solchen Festivität einiges an Zeit benötigt, sollte man keinesfalls einen zu frühen Termin dafür ansetzen. Die erste Zeit soll ja den jungen Eltern und dem Baby gehören.

Schließlich muss sich die Familie erst einmal im veränderten Alltag zurechtfinden und aneinander gewöhnen. Außerdem weiß man nach einigen Wochen schon sehr viel besser welche Spielsachen, Kleidung oder andere hilfreiche Dinge man sich wünschen sollte.

Damit das Willkommensfest nicht zu stressig wird, hilft eine kleine Checkliste.

Vorschlag für eine Checkliste:

  • Einladungen rechtzeitig ausschicken und ggf. kurz vor der Feier noch eine Erinnerung mit letzten Infos versenden
  • jemanden beauftragen, der Fotos und Videos macht
  • Verwandte zum Babysitten einteilen, damit man das Fest auch als Elternteil genießen kann
  • Logistik vorausplanen
  • Aufräumen: gleich zu Beginn Leute einteilen, die sich diesbezüglich mitverantwortlich fühlen
  • ein großes Danke an alle Gäste und helfenden Hände aussprechen
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Babys Lebensmotto als roter Faden

Anders als bei der Liturgie für die Taufe gibt es für diese Art der freien Feier keine fixen Regeln. Das lässt einerseits viel Platz für eigene Ideen, kann aber andererseits auch zu Hilflosigkeit führen.

Wichtig ist daher, dass man sich im Vorfeld auf einen „roten Faden“, also ein Motto für die Feier einigt. Das Thema kann von der „Eine spannende Reise durchs Leben“ über „Für dich soll´s rote Rosen regnen“ bis zu „Glück soll dich begleiten“ reichen.

Vielleicht möchte man aus der Familie einen Zeremonienmeister nominieren (meistens gibt es immer ein Mitglied, das ein Talent dazu hat), der durch die Feier führt oder man engagiert sogar eine externe Rednerin.

Aber ganz egal welche Ideen man hat, einen geplanten Ablauf sollte es auf jeden Fall geben. Dann klappt es auch mit der Feier.

Vorschlag zum Ablauf einer Namensgebungszeremonie:

  • Begrüßung/Einleitende Worte (das kann auch ein Zeremonienmeister übernehmen)
  • Geschichte zur Namensentstehung und Namensbedeutung
  • Ein paar Worte zum Kind
  • Ritual mit Einbindung der Familienangehörigen (beispielsweise eine Kerze entzünden, ein Bäumchen pflanzen, gemeinsam singen …)
  • Wünsche von den Lebenspaten
  • Abschluss (Danksagung, Überleitung zum kulinarischen Teil,…)
Kinderwillkommensfeier

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Kategorie: Baby & Kleinkind

von

Angie Eichler

Angie Eichler ist gelernte Drucktechnikerin und ausgebildete Marketingkauffrau, seit 2004 ist sie selbstständig tätig und ihr beruflicher Werdegang führte sie von klassischer Werbung über div. Marketingaufgaben zur Leitung eines österreichischen Fachverlags. Seit 2012 lebt sie als freie Redakteurin und Texterin ihre Leidenschaft für das geschriebene Wort aus. Bei Bedarf kombiniert sie ihre organisatorische Kompetenz, ihre Kreativität und die Lust am Schreiben für Großprojekte wie die Entwicklung des Österreichischen Vorlesetags. Mehr unter http://www.angelads.at/.

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