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Langeweile in den Ferien? Selbst schuld!

Abenteuer Nachbarschaft - Ferien

Es ist jedes Jahr das Gleiche: Sechs Wochen Ferien, mitten im Sommer. Keine Schule, keine Termine, kein nichts.

Viele nutzen die Zeit, um zu verreisen, allerdings selten ganze sechs Wochen. Andere haben kein Geld für eine Reise oder keine Lust. Man kann auf jeden Fall davon ausgehen, dass fast jeder einen Teil der Zeit zu Hause verbringt.

Was also tun, wenn die Kinder sich langweilen? Was tun, um die freien Tage sinnvoll zu nutzen?

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, in fast jeder Stadt, egal, wie groß oder klein sie ist. Es gibt Schwimmbäder, Freizeit-Parks, man kann Eis essen gehen oder in den Zoo. Alles schöne Sachen.

Mein absoluter Favorit für die sinnvolle Ferienbeschäftigung ist allerdings noch nicht dabei. Der ist nämlich viel simpler und er kostet noch nicht einmal etwas. Wenn ich ihn mit einem schicken Titel versehen müsste, dann hieße mein Freizeit-Tipp für die Ferien (oder freie Tage aller Art):

Abenteuer Nachbarschaft

Das Prinzip ist denkbar einfach.

Man schnappe sich alle verfügbaren Kinder und eventuell Haustiere. Gegebenenfalls statte man sie mit Fahrzeugen aus. Fahrräder, wie in unserem Fall, Dreiräder, Laufräder, Roller, meinetwegen auch Karren, Bollerwagen oder Buggys – je nach Alter und Mobilitätsgrad.

Abenteuer Nachbarschaft

Foto: Nicole Stroschein

Und dann ziehe man einfach los. Links die Straße runter, rechts die Straße runter, geradeaus oder hinter dem Haus den kleinen Feldweg entlang – völlig egal. Es gibt definitiv überall etwas zu entdecken.

Natürlich gestaltet sich die Sache in Großstädten anders als auf dem platten Land. Aber spannend ist es immer.

Ich lebe ja mit meiner lustigen Sippe im sogenannten Speckgürtel Hamburgs. Wir haben somit mehrere Möglichkeiten. Wir können uns städtisch-angehauchten Abenteuern hingeben oder in die Natur hinausziehen.




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Kürzlich entschieden wir uns für letzteres.

Mit von der Partie waren zwei Jungs (7) und ein Hund (4). 1A-Truppe. Wir fuhren zum Bolzplatz, von dort aus ging es weiter zu einem Feld, auf dem wir die Frisbee-Scheibe für den vierbeinigen Kollegen warfen.

Danach hatten alle Beteiligten wahnsinnigen Durst. Allerdings hatte ich nichts zu trinken dabei.

Wasser to go

Nun hätten wir einfach nach Hause fahren und etwas holen können. Aber dann hatten wir eine viel tollere Idee.

Es gibt da nämlich diesen Spielplatz mit der Wasserpumpe ganz in unserer Nähe. Der ist da schon immer, nur waren wir ewig nicht dort. Und so war die Begeisterung gigantisch.

Abenteuer Nachbarschaft

Foto: Nicole Stroschein

Die zweibeinigen Herren spielten geschlagene zwei Stunden völlig versunken mit Pumpe, Wasser, Sand. Man trank ein Schlückchen, baute Staudämme, goss sich Wasser über den Kopf.

Der Hund durfte zwar nicht mit auf den Spielplatz, aber ich fand ein schattiges Plätzchen direkt am Zaun, an dem wir es uns gemeinsam gemütlich machten. Regelmäßig brachten die Jungs Wasser für den Hund. Und ich schwöre, er findet es viele cooler aus einem grünen Förmchen im Fisch-Design zu trinken als aus seinem Napf zu Hause.

Ein wunderbarer Ausflug für alle Beteiligten. Und ein ziemlich simples Beispiel dafür, dass teure Reisen und Action-Angebote gar nicht immer nötig sind. Habt ihr auch schon solche Abenteuer in der Nachbarschaft erlebt?

Dies ist unser Beitrag zu den folgenden Blogparaden: Sommer – Sonne – Fahrrad von bikelovin und Zeig mir deinen Lieblings – Sommer – Beitrag!

Fotos: Nicole Stroschein

5 Kommentare

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  3. Laura sagt

    Liebes Elternhandbuch-Team,

    ich freue mich sehr über eure Teilnahme an meiner Blogparade sowie den tollen Artikel! 🙂

    VG aus Mainz,

    Laura

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