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Kochen für Kids: Von Spaghetti mit Tomatensoße und Brokkoli-Dramen

Ernährung Kochen für Kids

Bevor unsere Kinder zur Welt kommen, sind wir festentschlossen, alles (also ALLES) richtig zu machen, auch und vor allem, wenn es um das Thema Essen geht. Viele Vitamine, wenig Zucker, ordentlich Vollkornprodukte.

Die schöne, heile Welt der Ernährung. Soweit die Theorie.

Doch Kochen für Kinder kann leicht zur Herausforderung werden. Völlig egal wie gut unsere Vorsätze sind und auch total wurscht, wie vorbildlich wir uns selbst ernähren.

Kleine Sturköpfe und ihre Vorlieben

Kinder lieben es simpel, wenn sie etwas mögen, dann wollen sie es gern täglich. Das gilt für ihr Lieblingsbuch genauso wie für das Lieblingsessen. Es mag auch Kids geben, die für Spargel, Garnelen und kunstvolle Salat-Arrangements sterben würden und gern täglich ein neues, exquisites Drei-Gänge-Menü ausprobieren. In der Mehrzahl sind sie nicht. Stattdessen stehen viele Zwerge ganz einfach auf Nudeln, vielleicht mit Tomatensoße, evtl. aber auch einfach mit Ketchup oder Butter. Morgens, mittags, abends – fertig.

Auch ich lebe mit einem solchen Typen zusammen. Nudeln gehen immer. Am liebsten in Form von Spaghetti. Penne, Farfalle, Spirelli? Muss nicht sein. Die Tomatensoße bitte auch fein passiert, auf gar keinen Fall stückig oder mit exotischen Kräutern angereichert. Dann lieber nur Butter …

Auch im Freundeskreis habe ich schon interessante Dinge beobachtet, wenn es um das Thema Essen geht. Da gibt es den kleinen Jungen, der Obst in jeder Form verweigert. Immerhin isst er Gemüse. Seine Mutter hat sich vom Kinderarzt versichern lassen, dass er auch auf diesem Wege mit ausreichend Vitaminen versorgt wird. Puh, Glück gehabt.

Andere Kinder essen Äpfel nur geschält und in mundgerechte Mini-Häppchen geschnitzt. Schon oft habe ich Mütter stundenlang an einer Mandarine rumpulen sehen, damit auch ja kein Fitzelchen mehr von diesen weißen Fasern daran hängt. Ach, am besten filetiert ihr die Mandarine gleich ganz. Mandarinen-Carpaccio, yeah!

Alles Stulle oder was?




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Manchmal, wenn meine Kinder Besuch haben, reiche ich ein kleines Abendbrot. Die Bestellungen, die ich dann entgegennehmen darf, erfordern schon ein gutes Gedächtnis. Am Besten notiere ich mir die Extra-Wünsche, damit ich auch nichts falsch mache. Der eine möchte den Rand vom Toastbrot abgeschnitten haben (echt jetzt?), auf keine Fall darf das Brot getoastet werden. Der nächste isst nur gesalzene Butter. Wieder andere möchten die Wurst nur ohne Brot …

Sehr unterhaltsam waren oft auch die Elternabende im Kindergarten mit all den Extrawürsten und Sonderwünschen … Nie werde ich den Moment vergessen, in dem eine der Erzieherinnen die Augen verdrehte und vor sich hinmurmelte: „Gibt es denn überhaupt keine Kinder mehr, die einfach nur ein Käsebrot essen?“

Blogparade: Essen mit Kindern – wie sieht es bei euch aus?

Nun möchte ich das Thema gern etwas genauer beleuchten. Mit anderen Worten: Ich möchte wissen, wie es bei euch in der Familie aussieht!

Essen eure Kinder alles (oder probieren es wenigstens?) Oder lebt ihr auch mit Nudelfetischisten zusammen? Essen die Zwerge grundsätzlich nichts Grünes oder vielleicht nur Grünes? Mögen sie Experimente oder bleiben sie stur bei dem, was sie kennen und schätzen? Wie verhält es sich mit Brokkoli? Käse (hassen meine Kinder beide, es sei denn, er befindet sich geschmolzen auf einer Pizza)? Fleisch? Vollkornprodukten?

Erzählt mir von euren Erfahrungen in Sachen Ernährung! Wenn ihr einen eigenen Blog habt, gern in einem Beitrag, in dem ihr auf unsere Blogparade verlinkt. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr auch in den Kommentaren von euren Erlebnissen berichten oder sie mir per Mail (info@das-elternhandbuch.de) schicken.

Die Blogparade läuft bis zum 15. Oktober 2017 und zum Abschluss fasse ich dann noch einmal alle Beiträge und Erfahrungen zusammen.

Und nun ab in die Küche, die Nudeln müssen ins Wasser 😉

Foto: Nicole Stroschein




16 Kommentare

    • Hi Stefanie,
      dann drücke ich dir mal die Daumen, dass bald wieder etwas „mit Sauce“ geht 🙂
      Vielen Dank für deinen tollen Beitrag zu unserer Blogparade!

      Liebe Grüße
      Heike

  1. Pingback: Kinderessen psychologisch: Wie es gelingt, aus dem Essen keinen Machtkampf werden zu lassen • Mami rocks

  2. Pingback: Leben// Kochen für Kinder. Gemüsemuffel und Obstverweigerer  – Rappelbude Familienblog

    • Hi Nadine,
      vielen Dank für deine Teilnahme an unserer Blogparade – wir sind gespannt, was da noch so an tollen Berichten zusammen kommt 🙂

      Liebe Grüße
      Heike

  3. Hallo Nicole,
    Danke, dass du oder die Heike auf Blogparade.guru diese Aktion einreichten. Ich machte mir eben die Mühe, sie unter http://www.blogparade.guru/2017/09/16/blogparade-essen-kinder-was-essen-deine-kids/ aufzunehmen und rührte gleich SocialMedia Werbetrommel in den 4 Kanälen bei mir. Zudem gehen noch Blogparaden-Hinweise in den Diskussionsforen bei mir raus, sodass es dir helfen wird, an neue Teilnehmer zu kommen.

    Aber so im Vorfeld natürlich einen maximalen Blogparaden-Erfolg bei dieser coolen Essensblogparade 😉

  4. Liebe Nicole! Ich habe hier einen Beitrag geschrieben, der all unsere Tipps enthält, wie Gemüse ins Kind kommt: Ich habe ihn schon vor einiger Zeit geschrieben, aber er ist deshalb nicht minder aktuell. http://mamirocks.com/kinderessen-psychologisch/
    Hier gibt es einen weiteren Artikel von mir zum selben Thema http://babytalk.world/wie-kriege-ich-vitamine-in-mein-kind-hinein/ – ihr seht das Thema beschäftigt mich sehr und ich freue mich über jede Blogparade und viele Eltern, die sich über dieses Thema Gedanken machen! Liebe Grüße, Verena

  5. Pingback: Blogparade: Kochen für Kids: Von Spaghetti mit Tomatensoße und Brokkoli-Dramen » Blogtotal

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