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Neue Heimat im Ausland: So klappt’s auch mit den Kindern

Auslands-Aufenthalt
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Auswanderer- oder Expats-Dokus laufen im TV mit großem Erfolg. Doch gerade wer mit Kindern zumindest zeitweise ins Ausland will, sollte das nur sehr vorbereitet machen.

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Es kann der Job sein, ein alter Lebenstraum oder einfach nur der Wunsch nach besserem Wetter: 2018 haben ca. 260.000 Deutsche ihre Heimat verlassen und sich im Ausland niedergelassen. Tendenz steigend. 1991 waren es „nur“ 85.000.

Nordrhein-Westfalen hat die meisten „Aussteiger“

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Ob der Trip ins Ausland dauerhaft ist oder nur zeitweise, darüber gibt es nur Schätzungen. Der Anteil der Menschen, die als Expatriates oder kurz Expats irgendwann wieder zurückwollen, liegt konstant bei etwas mehr als zwei Drittel.

Die meisten Menschen, die 2018 eine neue Heimat gesucht haben, kamen aus Nordrhein-Westfalen (ca. 60.000) gefolgt von Baden-Württemberg (37.000) und Bayern (35.000).

Doch was als Single oder kinderloses Paar ein spannendes oder karriereförderndes Abenteuer sein kann, stellt Kinder nicht selten vor größere Probleme.

Kindergarten und Schule

Auch wenn nur ein Elternteil einen Job im Ausland annimmt und der andere sich im neuen Heim um den Nachwuchs kümmert, sollte am besten schon vor der Abreise geklärt werden, wo die Kids ihre Tage verbringen werden.

Erfahrene Expats berichten, dass Kinder oft große Probleme damit haben, sich der neuen Umgebung anzuschließen. Fehlende Sprachkenntnisse sind nur ein Problem. Im Zweifel ist eine deutsche Einrichtung die beste Wahl, weil sie den Eingewöhnungsprozess beschleunigen kann.

Gibt es so etwas nicht, kann eine englischsprachige Schule die beste Lösung sein. Erst recht, wenn noch einmal ein Umzug in ein anderes Land ansteht.

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Kulturelle Eingewöhnung

Vor dem Umzug sollten unbedingt mindestens ein oder zwei längere Aufenthalte im Wunschland anstehen. Im Idealfall mit den Kindern, damit ihnen die neue Heimat nähergebracht werden kann. Leseempfehlung: Hilly von Swol-Ulbrich, die ein Buch (‚Andere Länder, andere Kinder‘: Dein Auslandsumzug mit Ori*) für angehende Expat-Kinder geschrieben hat.

Wenn Eltern es verstehen, schon vor dem Umzug Begeisterung für die neue Heimat zu wecken, wird das die Eingewöhnungszeit für Kinder verkürzen.

Gesundheit und medizinische Versorgung

Gerade Expats sollten wissen, dass eine Reisekrankenversicherung keine Option für einen längeren Auslandsaufenthalt ist. Wer weiter eine Meldeadresse in Deutschland hat, ist gut beraten, in Deutschland eine internationale Krankenversicherung abzuschließen. Anbieter wie Foyer Global Health haben sich auf exakt diese Klientel spezialisiert.

Zwar haben sich die EU-Staaten schon im Jahr 2006 auf gemeinsame Richtlinien für die Gesundheitsversorgung aller Europäer geeinigt, trotzdem gibt es noch immer länderspezifische Unterschiede. In England zum Beispiel muss man ohne internationale Krankenversicherung oft wochen-, wenn nicht monatelang auf einen Facharzt-Termin warten. Mit einer internationalen Krankenversicherung dagegen genießt man Vorteile, wie man sie in Deutschland von privaten Kassen kennt.

Das neue Haus, die neue Wohnung

Viele Expats suchen schon vor dem Umzug ein neues Haus oder eine neue Wohnung, um nicht wochenlang im Hotel wohnen zu müssen. Auch das macht sich positiv auf das Seelenheil von Kindern bemerkbar, weil es die Eingewöhnungszeit erheblich verkürzen kann, wenn die Kids gleich ein eigenes Zimmer und damit einen Rückzugsort haben.

Gleichgesinnte treffen

Gerade in den Expat-Hotspots gibt es viele Vereine und Communities, die in etwa die Funktion einer Selbsthilfegruppe erfüllen. Hier lassen sich neue Kontakte mit Gleichgesinnten schließen, von denen auch die Kinder profitieren.

Fazit: Einem Auslands-Aufenthalt mit Kindern steht nichts entgegen – wenn er gut vorbereitet ist.

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