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Flugreisen und Corona: Mehrheit der Deutschen bevorzugt Urlaubsländer mit leichter Einreise

Flugreisen

Die Corona-Einschränkungen treffen alle. Doch Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen. Ein Sommerurlaub wäre eine willkommene Abwechslung. Doch so einfach ist das nicht.

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Der Portugal-Familienurlaub ist im April gebucht worden. Die Kids voller Vorfreude auf Sonnentage an Strand und Pool. Doch kurz vor dem geplanten Abflug am 29. Juni wird Portugal zum Virusvariantengebiet mit Quarantänepflicht für Rückkehrer erklärt. Urlaub gecancelt. Am 7. Juli die Rolle rückwärts. Wer aus dem Portugal-Urlaub zurück nach Deutschland fliegt, muss jetzt doch nicht mehr in Quarantäne. Die Reise hätte also angetreten werden können. Ärgerlich.

Flugreisen sind ein schwer kalkulierbares Abenteuer

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Gesundheit geht vor. Niemand will mit einer möglicherweise gefährlicheren Corona-Mutation die Unversehrtheit von Freunden, Nachbarn und Familie gefährden. Doch enttäuschte Kinder-Gesichter machen traurig. Flugreisen in Zeiten von Corona sind ein schwer kalkulierbares Abenteuer.

Aktuelle Zahlen belegen die Verunsicherung bei Reisewilligen. So gaben laut einer aktuellen Umfrage eines deutschen Flugpreisvergleiches 63,8 Prozent der Deutschen an, dass eine Flugreise für sie im Sommer 2021 nicht in Frage kommt. Nur 6,7 Prozent wären auch bereit, einen Langstreckenflug zu buchen. Der Rest verteilt sich auf Kurz- (13 Prozent) und Mittelstreckenflüge (21,3 Prozent).

16,7 Prozent würden sich impfen lassen, wenn die Einreise leichter wird

Mögliche Einreiseerleichterungen bei einem Impfnachweis, wären für 16,7 Prozent der Befragten ein Grund, sich impfen zu lassen. 17,5 Prozent antworteten mit „stimme eher zu“. 17,1 Prozent sahen das kritisch, 20,8 Prozent stimmten nicht zu. Der Rest (28 Prozent) hatte keine Meinung.

Fast jeder zweite Deutsche (47 Prozent) gab an, sich unbedingt vor einem Abflug über lokale Urlaubsbeschränkungen in seinem Urlaubsziel informieren zu wollen. 30,7 Prozent stimmten dem „eher zu“.

Nur 6,9 Prozent fanden, dass es nicht einfach ist, sich mit Informationen und Beschränkungen vor Ort zu versorgen. Weitere 18 Prozent fanden es „eher nicht leicht“, an diese Informationen zu kommen. Fast die Hälfte der Befragten (46,6 Prozent) sahen das anders und fanden es eher leicht oder sogar sehr leicht.

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Für die Mehrheit wichtig: gute Krankenversorgung vor Ort

Bei der Frage nach der Wahl des Urlaubsorts spielt die Möglichkeit, leicht einreisen zu können bei einer Mehrheit (53,5 Prozent) der Urlaubswilligen eine wichtige oder eher wichtige Rolle. Nur 18,8 Prozent der Befragten war es eher nicht oder sogar gar nicht relevant. Der Rest (27,8 Prozent) antwortete mit „weder noch“.

Noch eindeutiger wird die Situation bei der Frage nach einer guten Krankenversorgung am Urlaubsort. 57,3 Prozent der Befragten fanden das wichtig oder „eher wichtig“. Nur 16 Prozent legten keinen großen Wert auf eine gute medizinische Versorgung. Der Rest (26,8 Prozent) war unentschlossen.

11,7 Prozent wollen definitiv weniger verreisen als vor Corona

Interessant ist auch das Stimmungsbild bei der Frage, ob Corona die Reisefreudigkeit eindämmt. Hier antworteten 11,7 Prozent, dass sie definitiv weniger reisen werden. 37,3 Prozent gaben an, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. 8,2 Prozent der Befragten wollen sogar mehr verreisen. Mit 42,9 Prozent ist die Gruppe der Deutschen am größten, die, dass sie das noch nicht wissen.

Zahlen, die zeigen, wie unterschiedlich die Menschen in Deutschland die Corona-Situation mit Blick auf den eigenen Urlaub beurteilen. Nur eines kann niemand wissen: Wann, wo oder ob es überhaupt wieder neue Infektions-Cluster gibt, die dann wie im Beispiel Portugal zu sehen, die Reisemöglichkeiten einschränken. Da können alle nur auf ein Ende der Pandemie hoffen.

Noch mehr Zahlen und Infos zum Thema „Reiseverhalten in Corona-Zeiten“ findet ihr hier: Sommer 2021: Reiseverhalten, Impfungen, Travelshaming

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