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Was tun, bei Schmerzen in der Schwangerschaft?

Schmerzen in der Schwangerschaft

Du hast furchtbare Kopfschmerzen, dein Rücken schmerzt, eine kleine Verletzung oder Prellung bereitet Probleme und du weißt nicht, wie du dich verhalten sollst, weil du schwanger bist? Wäre dies nicht der Fall, würdest du vermutlich eine Schmerztablette nehmen. Doch nun wirkt sich ein Medikament ggf. auf dein Baby aus und das möchtest du natürlich vermeiden.

Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen und Schmerzmittel ist nicht gleich Schmerzmittel. Eine kleine Übersicht.

Welche Alternativen zu Tabletten gibt es?

Egal, ob du schwanger bist oder nicht, bei Kopfschmerzen gibt es ein paar Maßnahmen, die dir helfen können, ohne, dass du zu Tabletten greifen musst. Dazu gehören:

  • Ruhe
  • Schlaf
  • frische Luft
  • ausreichend trinken, möglichst Wasser

Mach einen kleinen Spaziergang und leg dich dann hin, möglichst ungestört und ohne grelles Licht. Manchmal hilft auch, die Schläfen mit Pfefferminzöl zu massieren.

Wenn du eine Erkältung oder einen fiebrigen Infekt hast, helfen oft Hausmittel und natürlich auch Ruhe.

Rückenschmerzen & Co.

Wenn du unter Rückenschmerzen leidest, kannst du versuchen, regelmäßig Schwimmen zu gehen und möglichst täglich Übungen für den Rücken auszuführen.

Hierzu gibt es auch viele Videos mit Anleitungen, wie z. B. dieses hier:

Gymnastik für Schwangere: 5 Übungen zum Mitmachen

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Bei Prellungen oder ähnlichen Verletzungen hilft kühlen, spätestens, wenn dein Kind etwas größer wird, solltest du ohnehin immer ein Coldpack* zur Hand haben, am besten schaffst du es schon jetzt an.

Gibt es überhaupt Schmerzmittel, die erlaubt sind?

Es gibt auch Schmerzmittel, die du als Schwangere nehmen kannst, ohne dein Kind zu gefährden. Wenn du unsicher bist, sprich aber in jedem Fall mit deinem Arzt. Er kann dir weiterhelfen. Zumal die Auswahl an Schmerzmitteln überschaubar ist.

  • Paracetamol ist der Wirkstoff, der in der Schwangerschaft am häufigsten empfohlen wird. Bis zu drei x 1 Gramm täglich ist laut Ärzten unbedenklich. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass Paracetamol Spätfolgen für das ungeborene Kind haben kann. Hierzu sprich am besten auch mit deinem Arzt, bevor du dich für das Medikament entscheidest.
  • Ibuprofen wird höchstens bis zur 28. Schwangerschaftswoche empfohlen, danach kann es das Ungeborene schädigen. Auch hierzu befrage bitte deinen Arzt.
  • ASS oder auch Acetylsalicylsäure gehört zu den beliebtesten Schmerzmitteln. In der Schwangerschaft solltest du damit aber besonders vorsichtig sein. Empfohlen ist hier nicht mehr als 100 Milligramm pro Tag. Kurz vor dem Geburtstermin wird von ASS komplett abgeraten, da es zu erhöhtem Blutverlust bei der Geburt führen kann.

Im Zweifel fragen!

Abschließend noch einmal die Bitte: Sprich mit deinem Arzt, bevor du eigenmächtig zu Maßnahmen greifst, die dir und deinem Kind schaden können.

Wir wünschen dir eine ruhige Schwangerschaft, natürlich frei von Schmerzen aller Art!

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