Schule & Ausbildung
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Grundschulkinder für Mathematik motivieren – Wie es spielend gelingt!

Mathematik, Grundschule
Gastbeitrag von Phil Gilch

Hermann Weyl war eines. Genauso wie Felix Hausdorff oder Hermann Minkowski: Sie alle waren wahre Mathematik-Genies. Sie jonglierten buchstäblich mit den Zahlen und brachten die Menschheit durch ihr beeindruckendes Können ein beachtliches Stück weiter in Richtung Zukunft.

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Aber nicht jeder ist ein Mathe-Genie. Doch es gibt ein paar hilfreiche Tricks, schon Grundschulkinder für das Rechnen zu begeistern – auf spielerische Art und Weise.

Mathe kann durchaus spannend sein

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Viele Jungen und Mädchen verspüren während ihrer Schulzeit den innigen Wunsch, dass das Fach Mathematik endlich nicht länger ein zentraler Bestandteil des Schulunterrichts wäre. Sie können Additionen, Subtraktionen und Co. eben einfach nicht viel abgewinnen.

Trotzdem kommen sie nicht daran vorbei, sich mit Rechenwegen und mathematischen Gesetzen vertraut zu machen… Dass Mathe aber sehr wohl auch Spaß machen kann – das und mehr möchten wir Dir hier zeigen.

Spielerisch Mathematik lernen – so klappt’s!

„Wofür muss ich das lernen?“ Diese Frage stellen sich viele Kinder, wenn es um das Unterrichtsfach Mathematik geht. Tatsächlich fehlt es den meisten Rechenaufgaben an Alltagsbezug.

Gerade dieser Aspekt kann eine echte Motivationsbremse für die Kleinen und Großen sein. Wen wundert’s? Während ihrer Zeit im Kindergarten oder in der Kita haben sie nur gespielt und durften mit anderen Kindern toben und herumalbern. In der Schule sollen sie plötzlich still an einem Tisch sitzen und rechnen?

Wenn Mathe spielerisch in den Alltag integriert wird, fällt es wesentlich leichter, die weite Welt der Zahlen und Formeln verstehen zu wollen. Und sei es nur ansatzweise…

Beim Spielen mit Lego-Steinen, Bauklötzen und Domino-Steinen können Grundschulkinder sukzessive ihr räumliches Vorstellungsvermögen trainieren. Darüber hinaus eignen sie sich so die Fähigkeit an, Formen zu definieren und sie nach Größe, Farbe und weiteren Kriterien zu klassifizieren. Ebenso hilfreich ist es, folgende Aktivitäten in den Alltag „einzubauen“:

  • Treppenstufen beim Auf- und Abgehen zählen
  • Pizzen und Torten bewusst halbieren, vierteln und achteln
  • Beim Einkaufen die Summe der gekauften Artikel überschlagen oder ausrechnen, wie viel Wechselgeld du herausbekommst
  • Die Back- und Kochzutaten abmessen und abwiegen
  • Punkte beim Dartsport addieren und berechnen
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Was haben Mathematik und Dartsport gemeinsam?

Auf den ersten Blick mag es befremdlich erscheinen, den Dartsport als „Eselsbrücke“ in die eigentlich doch sehr faszinierende Welt der Mathematik zu nutzen. Die Erfahrung macht aber deutlich, dass kleine und große Schüler sehr gut damit beraten sind, das Dartspiel für sich zu entdecken.

Warum? Die Gründe liegen auf der Hand:

  • Der Dartsport vereint viele positive Faktoren in sich. So kannst du zum Beispiel Bewegung, Spaß und Mathematik spielerisch miteinander kombinieren.
  • Du kannst damit Kinder animieren, nach jedem Wurf ihre erspielten Punkte zu berechnen. Weil sie beim gegenseitigen Kräftemessen mit den anderen Kids unbedingt gewinnen wollen, fällt es ihnen erheblich leichter, sich aufs Punkte addieren zu konzentrieren. Denn beim Dartsport „fühlt“ es sich nicht nach Unterricht an. Im Gegenteil – es macht Laune!
  • Beim Dartsport kannst du mit Blick auf die Spiel- bzw. Regelgestaltung flexibel sein. So ist es zum Beispiel nach Lust und Laune möglich, die Punkte zu addieren, bis eine bestimmte „Gewinner-Zahl“ erreicht ist. Oder man kann vereinbaren, bei jedem Wurf die Punkte zu subtrahieren. Wer zuerst die Zahl Null erreicht hat, ist der Sieger.

Damit beim Spielen nichts passiert, sollten die Kinder aber immer beaufsichtigt werden. Um die Höhe der Dartscheibe an die Größe der Kinder flexibel anzupassen, hilft ein Dartständer, wie in diesem Beitrag von Dart21 beschrieben wird.

Du wirst sehen, wie leicht es ist, die lieben Kleinen zum Rechnen zu animieren und zu inspirieren. Je früher damit begonnen wird, Mathematik als etwas Spannendes und Lustiges zu betrachten und als etwas, das sehr wohl einen „Alltagsbezug“ hat, desto größer die Freude am Rechnen.

Fazit

Frei nach dem Motto: „Früh übt sich“, haben viele Lehrer und Pädagogen erkannt, wie wichtig es ist, Mathematik spielerisch zu lernen. Wenn es von Kindesbeinen an gelingt, das Rechnen mit etwas Positivem zu assoziieren, werden die Synapsen im kindlichen Gehirn sinnbildlich völlig neue Wege eingehen.

Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Dartsport, Würfelspiele, Bauklötze und Co. auf eine ganz bestimmte Weise die so genannten „grauen Zellen“ ein bisschen „bunter“ und damit empfänglicher für den trockenen Lernstoff machen. Insbesondere dann, wenn es ums Mathematik lernen geht.

Der Autor

Phil GilchPhil ist der Gründer von Dart21.de. Mit seinem Blog möchte er mit den Vorurteilen des Dartsports aufräumen (Verletzungsgefahr, Beschäftigung für dicke Leute) und die positiven Aspekte aufzeigen.

Seiner Meinung ist der Dartsport die perfekte Aktivität für Familien mit Kindern. Die Hand-Augen Koordination und die mathematischen Kenntnisse werden spielend gefördert.

Mathematik, Grundschule

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