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Kinder-Mobilität: Für jeden Spaß und jedes Alter das passende Vehikel

Mobilität Dreirad

Die ersten zaghaften Schritte des Babys sind unvergesslich. Aber fast genauso groß ist die Freude, wenn der Nachwuchs die wackelig-vorsichtige Fahrversuche auf dem Kinderrad unternimmt. Etwas unsicher, aber unheimlich stolz geht es dann auf die erste Runde im Park oder auf dem Bürgersteig.

Der Markt für fahrbare Kinderuntersätze bietet heute eine Fülle von Produkten. Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert, sogar die Namensgebung. Ein Tretroller für Kinder ist heute ein Scooter oder gar ein Stunt-Scooter. Für die Jüngsten muss es ein Microscooter sein.

Erste Fahrversuche, sobald es der Gleichgewichtssinn erlaubt

Kinder und Fahrräder – auf vergilbten Schwarz-Weiß-Fotos waren das früher Knirpse in kurzen Hosen, die stehend ein hoffnungslos überdimensioniertes Damenfahrrad lenkten. Heute gibt es die ersten passenden Untersätze schon für Kinder, die sich gerade eben stehend an der Tischkante festhalten können.

Sobald der Gleichgewichtssinn einigermaßen ausgeprägt ist, spricht nichts dagegen, Kleinkinder die ersten Fahrversuche unternehmen zu lassen.

Das Bobby-Car hat ausgedient

Der erste rollbare Untersatz war bis vor einiger Zeit oft noch das legendäre Bobby-Car*. Wegen der breiten Sitzfläche ist das aber nicht optimal, weil die Beine sehr weit auseinanderstehen.

Eine gute Alternative sind vierrädrige Sitzfahrräder mit schmalerem Sattel. Sie sind ideal, damit Kleinkinder das Auf- und Absteigen üben sowie erste Erfahrungen mit der Koordination von gleichmäßigen und gegenläufigen Beinbewegungen machen können. Und es stärkt natürlich auch die Beinmuskulatur.

Schnelle Erfolgserlebnisse mit Laufrädern

Für Kinder, die schon laufen können, sind Laufräder* eine sinnvolle Anschaffung, mit der der Nachwuchs seinem Bewegungstrieb nachkommen kann.

Die meisten Kinder brauchen nicht länger als eine bis zwei Stunden, um damit erste Erfolgserlebnisse zu haben. Sie machen intuitiv die richtigen Bewegungen.

Laufräder gibt es für den Innenbereich mit Gummi- und für den Einsatz draußen mit Luftreifen und etwas besserer Federung. Diese Kombi schont dann auch die noch empfindliche Wirbelsäule des Kindes viel besser.

Stützräder haben ausgedient

Laufräder sind auch der Grund, warum ein früher unerlässliches Utensil an Kinderfahrräder heute fast gar nicht mehr verkauft wird: Stützräder. Die angeschraubten Fahrhilfen sind beim Lernprozess nämlich kontraproduktiv, denn auf Stützrädern müssen sich die Kinder in Kurven ganz anders verhalten. Das macht den Übergang unnötig schwierig, wenn die Stützräder abmontiert werden.

Der bessere Weg zum sicheren Fahrradfahrer geht deswegen über Laufräder. Wer aber nicht extra Geld für ein Laufrad ausgeben will, kann beim Fahrrad einfach die Pedale abschrauben.

Scooter sind eine gute Alternative für den Weg zur Schule oder in die Kita

Bevor mit Zwölf-Zoll-Rädern der Einstieg in die „richtige“ Fahrradwelt beginnt, sind Scooter für den Weg in die Kita oder Grundschule eine gute und sichere Alternative, die darüber hinaus noch mehr als ein reines Fortbewegungsmittel ist.

Ausgeklügelte Bausätze für eine ganze Kindheit

Die „eierlegende Wollmichsau“ unter den fahrbaren Kinderuntersätzen haben die niederländischen Designer Spencer Rotting und Sander Letema von der Firma Infento erdacht. Infento kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „unendliche Erzeugnisse“.

Die Firma hat verschieden üppig ausgestattete Bausätze im Programm, aus denen sich in nur zwei Stunden völlig verschiedene Vehikel kreieren lassen: Vom Dreirad über Scooter und Schubkarre bis hin zu höhenverstellbaren Fahrrädern.

Das System erinnert etwas an Lego oder Fischertechnik, ist robust, nachhaltig und schult ganz nebenbei auch noch die technischen Fertigkeiten und das Geschick der Kinder.

Von 0 bis 13 Jahren oder eine Körpergröße von 1.70 Meter sind die Bausätze ausgelegt und können auch Wunsch sogar um einen E-Motor ergänzt werden.

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