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Kinderkrankheiten: Mumps

Kinderkrankheiten Mumps

Mumps, Masern, Röteln, Scharlach – unter Kinderkrankheiten verstand man ursprünglich Infektionskrankheiten, die sich schnell verbreiteten und sehr ansteckend waren. Da der Erkrankte nach der überstandenen Krankheit lebenslang gegen die Krankheit immun war, traten sie vorwiegend bei Kindern auf und kamen so zu ihrem Namen.

Inzwischen zählen auch noch ein paar weitere Krankheiten zu den sogenannten Kinderkrankheiten. In dieser Reihe geben wir einen Überblick.

Mumps – was ist das genau?

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Mumps wird durch einen Virus hervorgerufen und betrifft vor allem die Ohrspeicheldrüsen. Diese schwellen im Zuge der Infektion an und dadurch bekommt der Erkrankte die charakteristischen dicken Wangen und sieht aus als würden seine Ohren abstehen.

Bevor dies geschieht sind die Symptome aber ähnlich wie bei einer Erkältung: Schlappheit, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, evtl. auch Fieber und Halsschmerzen.

Spätfolgen: In schlimmeren Fällen kann das Virus auch andere Organe befallen und Schäden an den Ohren, der Bauchspeicheldrüse, dem Gehirn oder den Hoden hinterlassen.

Wie stecke ich mich an?

Das Virus wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also beim Niesen oder Husten. Bis nach einer Infektion die ersten Symptome auftreten, vergehen im Schnitt etwa 16 – 18 Tage. Schon nach 8 Tagen ist der Erkrankte allerdings ansteckend.

Meistens bekommen Kinder zwischen 4 und 10 Jahren Mumps, manchmal auch Jugendliche oder Erwachsene. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Impfung gegen Mumps, trotzdem erkranken in Deutschland pro Jahr noch etwa 700 Menschen.

Neugeborene und Säuglinge sind meistens noch durch die Antikörper der Mutter geschützt. Weitere Informationen zur Impfung gibt es in unserem Beitrag dazu.

Wie verläuft die Mumps-Erkrankung?

Normalerweise ist der oben beschriebene Verlauf nach 3 bis 8 Tagen ausgestanden. Allerdings sind Komplikationen recht häufig und treten in 50 bis 70 Prozent der Fälle auf. Dann kann es zu den erwähnten Spätfolgen kommen. Deshalb ist eine Impfung auch unbedingt ratsam!

Sollte es zu einer Erkrankung kommen, gibt es keine spezielle Therapie. In erster Linie verordnet der Arzt, nach einem positiven Test, Bettruhe, damit der Erkrankte zu Kräften kommen kann.

Frühestens fünf Tage nach Ausbruch der Krankheit, kann das Kind wieder in die Schule oder den Kindergarten gehen, besser nach dem Abklingen der Symptome. Ein Attest vom Arzt ist hierfür nicht nötig.

Kinderkrankheiten: Mumps

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