Gesundheit & Entwicklung
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Täglich genug Bewegung fürs Kind: So gelingt’s!

Sport, Bewegung

Kinder haben glücklicherweise einen natürlichen Bewegungsdrang. Doch in Zeiten von Smartphones & Co.  bewegen auch sie sich immer weniger.

Wir klären, wie viel Bewegung Kinder täglich brauchen und wie Eltern sie dabei unterstützen können, dieses Soll zu erreichen.

Täglich eine Stunde Bewegung für Kinder

Nach Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO sollten sich Kinder täglich mindestens eine Stunde bewegen. Doch laut einer aktuellen Studie der Organisation erreichen nur 16 Prozent dieses Soll. Satte 84 % liegen darunter und bewegen sich weniger als eine von 24 Stunden täglich.

Alarmierende Zahlen, denn zu wenig Bewegung im Kindesalter kann negative Folgen haben. Zum Beispiel:

  • Übergewicht
  • Konzentrationsprobleme
  • Ein geschwächtes Immunsystem

Doch der Trend zu mehr Sitzen und weniger Bewegung ist keiner, der nur auf Kinder zutrifft. Auch Erwachsene sind immer häufiger in rein sitzenden Berufen tätig, informieren sich sitzend über Smartphone und Laptop übers Weltgeschehen und steuern das eigene Haus inklusive Backofen und Lampen smart via Handy.

Um den eigenen Kindern mehr Bewegung zu ermöglichen, ist es deshalb in erster Linie wichtig, ein gutes Vorbild zu geben und auch als Erwachsener ausreichend aktiv zu sein.

Gemeinsame Bewegung etablieren

Wann immer möglich, sollten Eltern ihren Kindern vorleben, dass Bewegung Spaß macht und gesund ist. Gelegenheiten gibt es viele, auch für berufstätige Eltern, deren Kinder mehrere Stunden pro Tag in der Betreuung in Schule und Kindertagesstätte verbringen.

Wenn das Kind früh aus dem Haus muss, drängt die Zeit zwar oft, doch mit einigen kleinen Änderungen im Alltag lassen sich zum Beispiel nötige Bring- und Abholwege aktiv umgestalten. Gemeinsam von der Kita nach Hause laufen oder zwischendurch zu Fuß zum Bäcker gehen, statt das Auto zu nehmen, sind solche kleinen Änderungen, die in Summe viel Extra-Bewegung bringen.

Natürlich muss nicht jeder Weg verändert werden, aber ganz bestimmt findest du an jedem Wochentag mindestens eine Möglichkeit aus einem gefahrenen Weg einen gelaufenen zu machen.

Das sorgt übrigens nicht nur für die nötige Bewegung, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Eltern und Kind, weil während des kleinen Spaziergangs Zeit bleibt, um sich über den Tag zu unterhalten und in direkten Austausch zu kommen.

Vereinssport für Kinder

Neben den alltäglichen gemeinsamen Wegen mit den Eltern, bringt Sport mit Gleichaltrigen natürlich ebenfalls viel Spaß. Nahezu jede Stadt und Gemeinde bietet Vereinssport für Kinder an, bei dem sie sich gemeinsam mit anderen sportlich betätigen können.

Dabei ist Ausprobieren ganz wichtig, denn wenn das Kind nach dem ersten Versuch im Fußballverein schon keine Lust mehr hat, heißt das nicht, dass es generell ein Sportmuffel ist. Vielleicht wurde die richtige Sportart nur noch nicht gefunden. Probiert hier mehrere Möglichkeiten aus, bis dein Kind eine Sportart gefunden hat, die ihm gefällt.

Sehr hilfreich ist es übrigens immer, wenn das Schnuppern im Verein gemeinsam mit anderen erfolgen kann. Wenn möglich, fragt doch im Freundeskreis, ob gerade andere Kinder auch noch nach ihrem Bewegungsprogramm suchen und tut euch zusammen.

Bewegung mit Spaß verbinden

Ob gemeinsam mit den Eltern oder den Freunden: Wichtig ist, dass die alltägliche Bewegung Spaß bringt und nicht als lästige Pflicht empfunden wird. Wenn ihr das gemeinsam mit den Kindern schafft, tut ihr euch allen etwas Gutes.

Hast du vielleicht selbst kleine Alltagskniffe, mit denen du für mehr Bewegung sorgst? Teil sie gerne in den Kommentaren mit uns!

Noch mehr Sport?

Wir haben schon ein paar Mal das Thema Sport im Elternhandbuch aufgegriffen. Diese Beiträge lest ihr hier:

Sport & Bewegung für die ganze Familie
Sport, Bewegung

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