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Tennis – der Sport für die ganze Familie

Tennis

Einer geht zum Fußball, der nächste ins Fitness-Studio, eine zum Tanzen und die nächste trifft sich mit ihren Freundinnen im Wald zum Joggen. So oder ähnlich sieht in vielen Familien der (sportliche) Alltag aus. Und das ist natürlich auch völlig in Ordnung so. Schließlich soll ja jeder den Sport betreiben, der ihm am besten gefällt.

In einigen glücklichen Fällen kann es aber auch mal passieren, dass es da einen Sport gibt, den alle gleichermaßen mögen und sogar zusammen ausüben können. Bei uns ist das seit etwa einem Jahr Tennis.

Tennis – der Spätstart

Nachdem ich mich über 40 Jahre erfolgreich von Sportarten ferngehalten hatte, die schnelles Laufen erforderten (stattdessen hatte ich z.B. 13 Jahre Wasserball gespielt), packte mich im vergangenen Jahr dann doch die Neugier.

Die Tennisabteilung des Vereines, in dem mein Sohn damals noch Fußball spielte, lockte mit einem sensationellen Schnupperangebot. 40 Euro für eine ganze Saison – das musste ich mir anschauen.

Die genauen Einzelheiten zu meinem Start habe ich bereits auf nicmag.de geschildert. Hier sei nur kurz zusammengefasst: das Tennis-Fieber packte mich von der ersten Minute, in der ich einen Schläger in der Hand hielt.

Familienmitgliedschaft? Gute Sache!

Es war kaum zu glauben, aber kaum hatte ich besagten Schläger in der Hand und einen Ball vor der Nase, fing ich an zu laufen und hatte sogar Spaß dabei. Und das nach all den Jahren, in denen ich so gar keine Freude an dieser Fortbewegungsart hatte finden können. Vielleicht steckt doch irgendwo ein bisschen Hundecharakter in mir, die laufen ja schließlich auch jedem Ball hinterher.

Aber zurück zum Thema, es dauerte nicht lang, da testeten auch meine Kinder die Sache mit dem Tennis. Bot sich ja an, so eine Familienmitgliedschaft im Verein ist nicht so viel teurer als für mich allein und irgendwie wäre es doch nett, auch mal gemeinsam zu spielen.

Tennis-Fieber – eine ansteckende Krankheit

Und genau das ist es auch! Eine echt feine Sache. Im Gegensatz zu mir, haben die Kinder im Winter zwar nicht Tennis gespielt, doch pünktlich zum Start der Sommersaison waren sie wieder am Start und wir schlugen gemeinsam ein paar Bälle.

Mein Sohn nimmt inzwischen auch wieder Unterricht, seine Schwester hat daran zurzeit kein Interesse, ist aber gern dabei, wenn wir zum Tennisplatz fahren.

Lenny - Tennis

Ich sage euch, das ist wirklich eine feine Sache. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

Doch solltet ihr auch damit liebäugeln, Tennis zu spielen, muss ich euch warnen: ich fürchte nämlich, das Tennis-Fieber ist ansteckend. Ich selbst habe es mit hoher Wahrscheinlichkeit von meiner Kollegin Heike hier vom Elternhandbuch bekommen. Die ist noch verrückter danach, dem kleinen, gelben Ball hinterherzurennen als ich.

Schlimm ist das natürlich nicht, aber ich dachte, ich sage es euch lieber, bevor ihr selbst eure erste Schnupperstunde Tennis spielt :-)

Dieser Text ist unser Beitrag zur Blogparade von Meine Eltern-Zeit, im Rahmen dieser Blogparade trägt Bloggerin und Zweifach-Mama Anne Erfahrungsberichte zum Thema Familienhobbies zusammen. In erster Linie geht es zwar um Hobbies mit kleinen Kindern, worunter meine mit 11 und 13 nicht mehr so ganz fallen, doch natürlich können Kinder auch schon um einiges früher mit dem Tennis beginnen. Und vor allem möchten wir allen Eltern von kleinen Kindern den Blog von Anne und ihre Blogparade ans Herz legen.

Fotos: Nicole Stroschein
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